Lech, Zürs, Warth am Arlberg

Skigebiet
Lech, Zürs, Warth am Arlberg
6764
Lech
Vorarlberg

47.21998392786, 10.145968524498

Sportarten
Freeride
Langlaufen
Nachtrodeln
Nachtski
Rodeln
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Gesamt 348 km
Leicht 146 km
Mittel 147 km
Schwer 55 km
Pisten von 1.300 bis 2.800 Meter Seehöhe
Information
6764 Lech, Tel.: +43 (0)55 83 / 21 61- 0
6888 Warth-Schröcken, Tel.: +43 5519 / 26710
Toptipp
Tiefschnee: Abendweide, Wöster, Ochsenboden
Lifte
Gesamtzahl 97
Stundenkapazität: 153.571
Skigebiete
Lech, Zürs, Oberlech, Warth, Schröcken, St. Anton, St. Christoph, Stuben und Sonnenkopf
Verleih Skiausrüstung
14
Skischulen
7
Tourismusbüro
6764 Lech, Tel.: +43 (0)55 83 / 21 61-0
6888 Warth-Schröcken, Tel.: +43 (0)55 19 / 35 15-0
Auskunftstelefon
(Bergbahnen Lech) Tel.: +43 (0)55 83 / 23 32
Besonderheiten
1 Funpark, Heliskiing, Rodelbahn von Oberlech nach Lech mit Beleuchtung bis 22 Uhr (auch mit Zipfelbobs), Natureislaufplatz Zürs
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd)
Euro 51/46,50/30,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.)
Euro 252,-/219,-/151,-
Schneemannkarte für Kleinkinder ab dem Jg. 2008 kostet Euro 10,-
Senior-Aktiv (Jg. 1940 und älter) Saisonkarte um 113,- Euro.
Loipen
Gesamt 31 km
Classic 8,7 km
Skating 22,3 km

Vorarlbergs grösstes Skigebiet. Aus der Perspektive des doch noch eher verträumten Bregenzerwald- Dorfes Warth öffnet sich mit einem Schlag die unendliche Pistenwelt des Arlbergs. Andererseits hat Lech einige eher nördlich ausgerichtete Hänge gewonnen, die auch in schwächeren Wintern optimale Pistenverhältnisse garantieren. Und natürlich abseits neue Varianten. Deren Zahl ist zwar in Lech längst legendär, doch ebenso die Geschwindigkeit, in der deren Jungfräulichkeit zerstört wird. Bei Warth (Skigebiet Saoloberkopf) haben auch Spätaufsteher noch Chancen. Unter zahlreichen Projekten, die dem Arlberg als – es sei verraten – spektakulärstes unter Österreichs Skigebieten noch größere Dimensionen verpassen sollen, wurde die zwei Kilometer lange Gondel-Umlaufbahn „nur“ 40 Jahre nach den ersten Planungen umgesetzt. Komplett neue Pisten wurden nicht erschlossen, doch werden zusehends Tiefschneeabfahrten vom Rotschrofen, die über die Bergeralpe hinausgehen, beliebt. Generell können je nach Tages- und Jahreszeit zusätzliche Sonnen- bzw. Pulverschneehänge erobert werden. Problematisch könnte es für jene werden, die abends den „Rücktransfer“ verpassen. Denn die Straßenverbindung zwischen Lech und Warth ist im Winter gesperrt. Weil die Verbindung Richtung Langen aber inzwischen lawinensicher ausgebaut wurde, ist man in Lech nur mehr selten gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst wenn die Verbindung vom Trittkopf über den Flexen nach Stuben und somit auf die Tiroler Seite des Arlbergs künftig realisiert werden sollte, exklusiv bleiben Zürs und Lech auch dann. Die Society wandelt allabendlich an der Lechpromenade entlang, doch man soll sich nicht täuschen: Bei der überwiegenden Mehrheit steht tagsüber in der „xsiberger“ Luxusregion der Wintersport im Mittelpunkt. Da ist es hilfreich, dass in Lech der umtriebigste aller Schneemacher regiert, der „seinen“ Schlegelkopf schon im Frühwinter in dichtes Weiß hüllt. Spätestens im Dezember besorgt gewöhnlich Frau Holle gleiches über die gesamte Arlberglandschaft. In idealen Skifahrergefilden bewegt man sich den ganzen Winter. Die Variante Kriegerhorn Ost zählt zum feinsten Morgensport, was die an Steilhängen reiche Region zu bieten hat. Den Hang nach Schneefällen ohne Spuren vorzufinden, bleibt Frühestaufstehern vorbehalten. Für absolutes Powderfeeling steigen von Lech Helis zum Mehlsack auf. Neben dick gepolsterter Brieftasche muss auch ein Skilehrer an Bord sein. Erforderlich ist der Lufttransport keineswegs. Ein wunderbares Halbtagsprogramm bietet der Weiße Ring. Von Lech aus geht‘s in der Früh schattig hinauf zum Rüfikopf, dann wird zum Trittkopf geschaukelt, am Ochsenboden lässt sich’s zünftig carven. Man quert auf Skiern über die Flexenstraße, um Richtung Madloch zu entschweben. Wer sich zuvor am jungen Lift zum Muggengrat erwärmen will, kann anschließend noch über das malerische Zürser Täli eine Extratour genießen. Vom Madloch weg ist’s meist schattig und hart, Könner fahren bald nach links ab ins Stierloch, mit Chance auf Pulver. Über Zug ist dann das Lecher Skigebiet wieder erreicht – und mit der Balmalp eine der vielen unwiderstehlichen Hütten. Weniger bekannt ist der Lange Zug: Am ersten Hang unter der Rüfikopf-Bergstation wartet eine der steilsten Abfahrten überhaupt, die einst Harry Egger sogar zu einem Geschwindigkeitsweltrekord von knapp 250 km/h nutzte.

Tourismusverband: www.skiarlberg.at