Absoluter Hochgenuss
Wo man im Skigebiet auf Sterne stolz ist.
Mit einem „Stern“ gibt ein Skifahrer selten an. Da muss es schon ein ganz außergewöhnlicher Sturz sein, damit er beim Dinner Thema ist. Ganz anders sieht die Sache am Schauplatz des gepflegten Abendessens aus. In gastronomischen Einrichtungen klebt der Stolz über Sterne an der Tür. Denn vom Guide „A La Carte“ werden diese kulinarischen Auszeichnungen vergeben, während Konkurrenz „Gault Millau“ traditionell die besten Gastronomen mit Hauben krönt. Immer häufiger geschieht dies inmitten von Skizentren.
Wo sonst Bergpanoramen und sportliche Aktivität den Atem rauben, schaffen Köche gleiches mit ihren Kreationen. In der Fülle edelgastronomischer Angebote in höchsten Höhen kann kein Land Europas Österreich das Wasser reichen. Deshalb darf die auf der nächsten Seite angeführte Auflistung von Spitzenrestaurants in Höhenlagen jenseits der 1400 Meter in alpinen Skizentren, beziehungsweise 1000 Meter für die anderen Gebiete, als durchaus persönliche Auswahl gelten.
Manche der besten Chefköche scheitern jedenfalls an unserer strengen „Höhenkontrolle“. So finden sich besonders liebevolle, regionale Produkte auf höchstem Niveau veredelnde Restaurants im Bregenzerwald: Das Schiff in Hittisau, Gams und Post in Bezau oder Adler und Hirschen in Schwarzenberg. Alle passend zum Ambiente des sanften Winterangebots. Auch das „Edel-Weiß“ im Hotel Löwen (Schruns-Montafon) lag uns einfach zu niedrig, ist aber nach dem Skilauf im Montafon natürlich ein heißer, weißer Tipp.
Ins Grübeln brachte uns der jüngst entbrannte Wettstreit zwischen „Jung“ und „Gar-nicht-so-alt“ im Schicki-Micki-Zentrum Ischgl. Doch es zeigte sich dieses Jahr, Dauerbrenner Martin Sieberer ist doch (noch?) über den Newcomer Benjamin Parth zu stellen.


