TAMSWEG/KRAKAUEBENE
Von Tamsweg (S) oder Krakauebene (ST) erreicht man den Prebersee. Parken beim Wirtshaus Ludlalm. 4 Stunden sind für 1200 Höhenmeter Aufstieg auf den 2740 Meter hohen Preber zu kalkulieren. Das Gemeine daran: 800 Höhenmeter lang bleibt das Ziel vor Augen. In gleichmäßigen Schwüngen genüsslich wieder zu Tal. Manchmal auf Pulver, gegen Ende ist der Südhang meist weich. Früh aufbrechen!
ST. ANTON / STUBEN AM ARLBERG
Tourenmöglichkeiten gibt’s rund um St. Anton zur Genüge. Toll ist die Maroi-Abfahrt ins Verwalltal, eine einfache Variante ohne Aufstiege ab der Albona (Stuben). Querung in die weitläufigen Hänge des Milchbodens. Angenehm mittelsteile Tiefschneehänge, selten lawinengefährdet. Im Maroital gibt es dann kein Entkommen, man gleitet hinaus bis zur Langlaufloipe und zum Rasthaus Verwall.
EHRWALD/ZUGSPITZE
Die Tour „Neue Welt“ an der deutsch-österreichischen Grenze zählt zu den höchstgelobten Freeridetouren. Fast 2000 Höhenmeter Abfahrt auf bis zu 45 Grad steilen Hängen. Einmal muss sogar abgeseilt werden, ehe Ehrwald erreicht ist. Auf entspre-chende Ausrüstung und Begleitung sollte nicht verzichtet werden. Dafür erspart man sich den Aufstieg. Beste Zeit: März, April.
PITZTAL/Wildspitze
Das Höchste, was Tirol so zu bieten hat. Zu begehen vom Bergsteigerdorf Vent im Ötztal oder leichter ab der Bergstation der Mittelbergbahn im Gletschergebiet. Entlang des Schlepplifts kurz bergab, ehe es leicht bergauf über den Gletscher nach Süden geht. Nach einer kurzen Steilstufe weiter über den Westgrat zum Gipfel (Gehzeit: zirka 3 Stunden). Die endlose Abfahrt zur Talstation folgt dem Taschachferner.
KRIMML
Von der Kürsinger Hütte auf den Großvenediger (3672 Meter). Von Neukirchen/Krimml durch das Obersulzbachtal, gegen das Frühjahr mit dem Nationalparktaxi. Von der Kürsinger Hütte in der Früh kurzer Aufstieg, Abfahrt auf das Obersulzbach-Kees. Anstieg zur anfangs flachen Venedigerscharte. Insgesamt 4,5 Stunden, technisch einfach. Hinunter wieder möglichst nahe der Aufstiegsspur. Spaltengefahr!