Touren, Freeride und Variantenfahren.
Unterwegs im freien Gelände.
Snowkiten
Frei wie ein Vogel. Ganz im Stillen hat sich in den letzten Jahren eine neue Wintersportart entwickelt: Snowkiten. Auf Snowboard oder Ski lassen sich die Snowkiter von einem großen Lenkdrachen – dem Kite – mithilfe der Windkraft über verschneite Wiesen ziehen – und zwar aufwärts und abwärts. Snowkiten ist vor allem für jene Wintersportler interessant, die auf Schnee und Wind stehen, nicht jedoch aufs Anstellen am Lift und auf Einschränkungen im Gelände. Über verschneite Wiesen gleiten und lange Tiefschneehänge durchqueren – beim Snowkiten verschmelzen gewissermaßen Himmel und Erde. Der Traum vom Fliegen erlebt damit eine neue Spielart: Sprünge bis zu 200 Meter Weite und 20 Meter Höhe jagen das Adrenalin durch den Körper. Gegenüber der Variante zu Wasser hat das Snowkiten einige Vorteile: Kiten auf Schnee ist leichter als auf der Wasseroberfläche, da die geringere Reibung schon bei schwachem Wind ein schnelles Tempo ermöglicht. Unbequeme Wasserstarts fallen weg, und schon ein leichtes Lüfterl reicht, um den Kiter in Bewegung zu setzen. In Bergnähe hebt allein schon das Absinken der kalten Luftmassen den Drachen in die Höhe. Dabei muss es nicht immer die Abfahrtspiste sein – auch Täler und Ebenen sind für Snowkiter geeignet.
Anfänger sollten ihre ersten Erfahrungen allerdings in einer Kiteschule sammeln – denn ganz ungefährlich ist dieser Actionsport nicht, vor allem wenn er noch nicht richtig beherrscht wird. Empfehlenswerte Adresse für diesen Trendsport ist die Snowkiteschule Austria in Thalgau bei Mondesee, die jährlich den Snowkite Worldcup ausrichtet. Von diesen Pionieren des Snowkitens kann man von Mitte Dezember bis Mitte März unter fachkundiger Anleitung beim Unterricht in Theorie, Sicherheit, Kitehandling und Schneetraining das Surfen auf Schnee lernen. (www.snowkiting.at und www.kiteschule.at).



