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Funpark
Freestyle

Boarding: Snowpark und Funpark

Perfekt sind wenige der zahllosen Fun- und Snowparks.

Woran man Qualität erkennt

Entscheidend für die Qualität des Parks ist nicht zuletzt Art und Häufigkeit der Wartung. Manche Regionen beschränken sich darauf, den Park mit den ersten Schneefällen fertig zu stellen – und dann zu ignorieren. Doch ohne tägliche Präparierung durch darauf spezialisierte Pistenarbeiter wird der Fun- zum Frustpark. Kicker müssen regelmäßig „geshapt“ werden, damit sich keine tiefen Spuren am Table bilden.

Die Erfahrung der Pistenarbeiter soll dabei nicht unterschätzt werden. Funparks und speziell die Kicker müssen vor Saisonbeginn und auch während der Saison regelmäßig präpariert, getestet und verbessert werden. „Beim ersten Jump trotz vorsichtigem Anlauf mit enormer Air über den Vorbau segeln, um schließlich im Flat zu zerschellen, das hat fast jeder schon mal erlebt“, verrät Freeskier Hasi. Um dieses Sicherheitsrisiko zu minimieren, muss das Verhältnis zwischen Anlauf, Tisch und Aufsprung stimmen.

An Top-Snowparks wird nicht nur bei Schnee gearbeitet, sondern es werden schon im Sommer die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Dort wird schon lange vor dem ersten Schnee durch Erdarbeiten die Grundform der Kicker gestaltet. Eine Halfpipe ohne Erdbewegungen ist ohne Schneemassen nahezu unmöglich. Doch leider gibt’s Skizentren, die mit Funparks werben, die oft die halbe Saison wegen Schneemangels nicht funktionstüchtig sind.

Ein Funpark sollte – auch daran wird in wirklich guten österreichischen Parks gedacht – sonnig gelegen sein. Es steigert nicht nur das geliebte chillige Flair, sondern hat auch praktische Gründe. Der Park wäre ansonsten im Winter fast immer pickelhart, was bei Stürzen fatal wäre. Zudem erleichtern bessere Lichtverhältnisse die sichere Landung. Zwar wird es dann auch im Frühling schneller matschig und extrem warm. Doch genau bei den „Spring Sessions“ erreicht der Chillfaktor seinen Höhepunkt.

Selbstverständlich ist ein Funpark ohne eigenen Lift unbeliebt. Wer mit speziellen Parkboards unterwegs ist, will nicht zuerst über eine Piste carven. Alle wollen nach jeder Fahrt schnell wieder oben sein, um den Trick nochmals zu probieren. Zu all diesen Voraussetzungen kommt im Optimalfall noch eine, die sich nicht in Zahlen und Fakten fassen lässt. Das kann die besondere Atmosphäre, ein bestimmter Event oder ein einmaliges Obstacle sein. Und manchmal reicht ein einziger toller Jump mit entsprechend telegenem Hintergrund, um einen schlichten Park Kult werden zu lassen.

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