Eislaufen, Hundeschlitten, Winterwandern und Co.
Schnee-Erlebnis abseits der Pisten.
Adrenalinkick mit Action-Sport
Mehr Adrenalin verspricht hingegen die Ausbildung, die Hubert Neuper, Sportmanager und Veranstalter von Skiflugweltmeisterschaften und Sport-Awards, in seiner Skisprungschule anbietet: Dort kann man sich nach den Methoden des ehemaligen Meisters im Skifliegen – die Grundlagen des Skispringens mit Originalausrüstung zu erlernen. Anfahrtshocke, Absprung und Telemarklandung stehen auf dem Lehrplan. Der Höhepunkt der eine Woche dauernden Ausbildung ist das Abschlussskispringen auf kleinen Schneeschanzen mit persönlichem Höchstweiten-Diplom.
Wer wiederum auf Motorräder steht, wird wohl auch von Skidoos begeistert sein. In Kitzbühel kann man mit dem Motorschlitten seine Runden über einen eigens aufgeschütteten und präparierten Parcours ziehen. Auf bis zu 100 Kilometer pro Stunde kann man die Skidoos auf den vorgesehenen Streckenabschnitten im Parcours beschleunigen – Schräglagen in Steilkurven, Sprünge über zehn Meter und Überholmanöver inkludiert.
Wesentlich ruhiger, wenngleich kaum weniger aufregend geht es im Tiroler Tannheimer Tal zu, wo im Winter ein wettersicherer Eisturm zum Klettern bereitsteht. Ab Mitte Dezember können dort Anfänger und Profis jeden Montag, Mittwoch und Samstag die Trendsportart am gefrorenen Wasserturm in Zöblen ausüben. Für professionelle Tipps und Tricks steht ein Bergführer zur Seite, der bei Bedarf auch als Seilpartner einspringt – die nötige Ausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden. Fortgeschrittene haben auch die Möglichkeit, in freier Natur zu klettern: Je nach aktueller Witterung gefrieren in der Umgebung rund fünf Wasserfälle, die sich dann gut zum Eisklettern eignen.


