Eislaufen, Hundeschlitten, Winterwandern und Co.
Schnee-Erlebnis abseits der Pisten.
Iglubauen, Hunde- und Pferdeschlittenfahren
Neben den bisher genannten klassischen Alternativen zum Skifahren und Snowboarden hat sich im vergangenen Jahrzehnt eine Reihe von Wintervergnügen etabliert, die das bestehende Angebot um reizvolle Möglichkeiten ergänzen und die hier ebenfalls kurz angerissen werden sollen: So garantiert beispielsweise das, was für die Menschen aus dem hohen Norden früher überlebensnotwendig war – nämlich der Bau von Iglus –, den Wintergästen heute einen Hauch von Abenteuer. Bei entsprechenden Seminaren in Ebensee oder auf der steirischen Bürgeralm kann unter fachkundiger Anleitung nach überlieferter Inuit-Tradition ein Schneehaus errichtet werden – ein faszinierendes Erlebnis für Menschen jeder Altersgruppe. Da es in einem Iglu auch bei kältesten Außentemperaturen Plusgrade hat und Schlafsack und Kleidung trocken bleiben, wird nach vollendeter Arbeit gemeinsam darin gekocht und übernachtet.
Auch für Hundeschlittenfahrten – sicher ein unvergessliches Erlebnis – gibt es mittlerweile Workshops: Dabei erfährt man Wissenswertes über die Haltung und das Wesen eines Huskys, worauf es beim Lenken des Schlittens ankommt und auf welche Kommandos ein Schlittenhund hört. Dinge, die bei einer Ausfahrt im Anschluss gleich ausprobiert werden können – unter dem wachsamen Auge des „Mushers“, wie der Hundeschlittenlenker genannt wird. Noch öfter als die temperamentvollen Huskys werden jedoch nach wie vor Vierbeiner aus unseren Breitengraden eingespannt, um den Gästen ein besonderes Vergnügen zu bieten: Im Pferdeschlitten gemächlich durch die stille Winterlandschaft zu gleiten, nachdem man sich fest in die warme Wolldecke und natürlich auch aneinander gekuschelt hat. Ein Geheimtipp nicht nur für Verliebte, der in vielen Wintersportorten angeboten wird.


