Eislaufen, Hundeschlitten, Winterwandern und Co.
Schnee-Erlebnis abseits der Pisten.
Rodeln
Ein echter Evergreen des Winters in Österreich ist das Rodeln – und das heute längst nicht nur tagsüber: Auf vielen Rodelbahnen sind Flutlichtanlagen in Betrieb, die das Vergnügen bis in die Nacht hinein möglich machen: etwa auf dem Hirschenkogel am Semmering, wo die europaweit stärkste Lichtanlage die drei Kilometer Länge ausleuchtet. Am Wildkogel in Salzburg findet sich sogar die laut Eigenangaben „wahrscheinlich längste beleuchtete Rodelbahn der Welt“ mit einer Strecke von 14 Kilometern. Weitere Adressen finden sich in der Auswahl aller Skigebiete mit Rodelbahnen. Wahre Naturfreunde machen es aber dennoch lieber so wie anno dazumal, als beleutete Rodelbahnen noch kein Thema waren – die Romantik aber umso größer. Man steckt sich eine Taschenlampe ein, nimmt sich einen Schlitten und spaziert damit langsam und gemütlich über verschneite Wege den Berg hinauf.
Neben den beleuchteten Rodelbahnen an den Pisten gibt es in Österreich nach wie zahlreiche Naturrodelbahnen, bei denen es bestenfalls ein Rodeltaxi für den Anstieg gibt. Dafür lockt oben angekommen in der Regel eine Hütte, in der man sich stärken und innerlich wärmen kann, bevor es mit dem nötigen Schuss wieder talwärts geht. So eine Abfahrt bei Mondschein sorgt für Nervenkitzel und macht vor allem enormen Spaß.


