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Zugspitze
Skigebiete Tirol

Tirol Investitionsfreudige Nummer 1

So Tief hat die Tiroler Tourismuswirtschaft schon lange nicht mehr in die Tasche gegriffen. Um zu präzisieren: Die eigene Tasche. Denn in der Gegenrichtung wird für immer ausgedehntere Skigebiete und komfortable Aufstiegshilfen auch immer tiefer in die Tasche der Skifans gegriffen, um all den Pistenluxus auch finanzieren zu können. Wie alljährlich wachsende Gästezahlen zeigen: In diesem einmaligen Ambiente ist man bereit, für den stets wachsenden Komfort und neue Ideen ein wenig mehr auszulegen. In voller Intensität Tirols Winter erfahren, das bedeutet in Zahlen über 3.500 Kilometer präparierte Pisten. Was aber selbst Kenner überraschen wird: Die Länge der Winterwanderwege bewegt sich in gleicher Dimension und die Loipen für Langläufer übertreffen sogar die durch 1.100 Liftanlagen erschlossenen Pistenkilometer.

Neue Dimensionen werden diesen Winter nichtnur durch den Bau von drei neuen Bahnen am Arlberg erschlossen, welche die Wiege des Skilaufszum größten zusammengeschlossenen SkigebietÖsterreichs machen. Drei Täler weiter entstehtin Sölden mit der Giggijochbahn die weltweitleistungsstärkste 10er-Einseil-Umlaufbahn. 134Kabinen, 4.500 Personen pro Stunde, Fahrtdauernur mehr knapp neun Minuten: Das sind dieEckdaten. Zu- und Ausstiege wurden ebenerdigund barrierefrei gestaltet, die Kabinen sind mit Lautsprechern und Beleuchtung ausgestattet undman gondelt nicht mehr, sondern gleitet ruhignach oben. Wie auch bei der Gaislachkoglbahnund dem Gourmetrestaurant IceQ zeichnet ArchitektJohann Obermoser für die extravagante Gestaltung der Stationen verantwortlich. Die alte Giggijochbahn erfährt übrigens ein Upcycling: Sieübersiedelt nach Hochoetz und ersetzt dort diebisherige Ochsengartenbahn. Ähnlich aktiv warman am Stubaier Gletscher, wo man die längste3S-Umlaufbahn am Eisgrat in Betrieb nimmt. Hierpunktet das Kabinendesign aus der RennwagenschmiedePininfarina. In Hochsöll, Region WilderKaiser, hat der Doppelsesselift Salvenmoos nach 30Jahren ausgedient, nun darf man in 10er-Gondelngewärmt nach oben schweben. In Ischgl gibt'sebenfalls wieder einen neuen Lift. Als Besonderheitteilt sich die neue Flimjochbahn eine Stütze mit der querenden Höllbodenbahn. Im Zillertal kommendie 10er-Kabinenbahn Dorfbahn Gerlos und die6er-Sesselbahn Waidoffen neu hinzu.

Nicht nur lifte sorgen für neue Akzente. Umim Zillertal zu bleiben: Am Hintertuxer Gletscheröffnet zusätzlich eine neue Funslope für Skifahrerund Snowboarder jeden Alters. Wobei Action nichtunbedingt ausschließlich im Schnee erfolgen muss.Mit dem Eispark Osttirol haben die Kalser Bergführereinen Anlaufpunkt für die Eiskletter-Szeneund Interessierte geschaffen. Beim Matreier Tauernhaus im Tauerntal bieten sie einen leichten undvergleichsweise sicheren Zugang zur Materie Eis.In Ischgl geht's dafür ein Stockwerk höher mittelszwei Kilometer langem Flying Fox zur Sache. Ab derMittelstation können zwei Wagemutige gleichzeitigin 50 Metern Höhe und mit bis zu 84 km/h bis aufdie Dachterrasse der Talstation Pardatschgratbahnsausen. In Skiausrüstung!Nicht nur für Teens, auf jeglicher Ebene wirdwachsende Aufmerksamkeit auf Familien gelegt.Finanziell gilt das für Gratistickets für Kinder unterzehn Jahren am Stubaier Gletscher. Eher um denSkispaß der Eltern geht es bei den ganz Kleinen.Schon für Babys ab sechs Monaten, bieten die KAPA-Kinderstube in St. Johann i. Tirol und dieKrabbelstube „Vogelnest“ in Oberndorf Kinderbetreuung.Bei „Pitzi's Kinderclub“ in Jerzens im Pitztal fühlen sich die Kleinsten schon ab zehnMonaten wie zuhause. Apropos daheim fühlen: Auch in Sachen Hotels gibt es in Tirol für denWinter 2016/2017 einige aufregende Neueröffnungen.Das Aparthotel Pure Lermoos in der TirolerZugspitzarena geht in die erste Wintersaison.Zusätzlich zu den Apartments gibt es eleganteChalets im alpinen Stil. Ganz beschaulich unddoch beim Lift eröffnet in Zöblen,Tannheimer Tal,das Natur- & Biohotel Bergzeit. In einem weiterenLanglaufzentrum, der Leutasch bei Seefeld startetdie bekannte Gastronomenfamilie nun Pichler’sAlpenlodge. Das wohl größte Hotelprojekt entstehtaber in der Skiregion Wilder Kaiser mit dem SportresortHohe Salve, wo dem Vernehmen nach fürden Ganzjahresschwerpunkt „Bewegung“ auchToni Innauer engagiert wurde.


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