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Ski Guide TV

Überschaubare Skizentren für Naturliebhaber.

Getreu der Devise „Small is beautiful“ sind im überwiegend verträumten Osttirol einige herzerfrischende Skiberge aufzuspüren. Der Größte unter den Kleinen ist der Thurntaler im Hochpustertal. Knapp vor der italienischen Grenze geht es bei Sillian direkt ins Skigebiet. Ob Liftanlagen oder Pistendesign, ein Gebiet mit Charakter, aber nicht immer am letzten Entwicklungsstand. Besonders beliebt nach Neuschneefällen, um ungefährdet seine eigenen Spuren zu ziehen. Beste Abfahrten: von oben rechts den Grat entlang, steiler Schlusshang zur Talstation sowie auf der Seite Außervillgraten, dort aber keine Talabfahrt. In der Bezirkshauptstadt Lienz sind gleich zwei voneinander unabhängige Skiberge von insgesamt 12 Liftanlagen erschlossen. Lienz selbst ist der am tiefsten gelegene Weltcup-Ort Österreichs, die Pisten reichen aber bis auf 2278 Meter. Unterschiedlich ist deren Charakter. Das traditionsreiche Zettersfeld badet seine Gäste gern in der Sonne. Die Pisten sind abwechslungsreich, der Funpark fast am Gipfel und eine Route sorgen für Abwechslung. Auf der Seite des Hochsteins fahren die Lienzer Bergbahnen in drei Etappen zur Hochstein-Hütte (2057 Meter), wobei die erste Etappe nun „gegondelt“ werden kann. Anders als vom Zettersfeld geht’s hier auf Pisten ins Tal.

Im Defereggental starten die Lifte auf schneesicheren 1400 Meter beim Jesacher Hof in ein nettes, überwiegend oberhalb der Baumgrenze befindliches Familienskigebiet, dessen Höhepunkt für viele Kids der Funpark auf 2500 Metern bildet. Ganz handlich sind die wenigen Lifte in Virgen und Prägraten am Großvenediger. Hier stehen Ruhe und Natur absolut im Zentrum. Etwa bei organisierten Schneeschuhwanderungen. Ähnlich die Situation in Kartitsch am Eingang ins Lesachtal. Ob Lienz, Defereggental und vor allem Obertilliach: Alpin spielt hier für viele Gäste nur die zweite Geige. Es sind die Loipen, teils beschneit und nicht selten endlos lang, die darauf warten, unter die schmalen Latten genommen zu werden.

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