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Skigebiete Oberösterreich
Tiefschnee

Die besten Skigebiete Oberösterreichs

Gemessen an der Größe des Landes ist Oberösterreich mit Skigebieten nicht gerade üppig bestückt: Gerade rund 20 Wintersportgebiete gibt es im Land, und darunter sind einige ausgesprochen kleine örtliche Skilifte. Das hängt damit zusammen, dass Oberösterreich über weite Flächen eher flach und hügelig ist und lediglich im Norden – im Böhmerwald – und im Süden – an der Grenze zur Steiermark und zu Salzburg – über nennenswerte Bergformationen verfügt. Doch dort kann sich das Angebot für Wintersportler durchaus sehen lassen.

Das größte zusammenhängende und abwechslungsreichste Skigebiet ist mit 140 Pistenkilometern die Region Dachstein-West, doch die befindet sich zu einem Gutteil in Salzburg – ist im Ski Guide Austria 2014 aber dennoch im Bundesland Oberösterreich zu finden. Der dortige Ausgangspunkt in die weit verzweigte Region Dachstein-West befindet sich in Gosau.
Daneben am bekanntesten ist wohl das Skigebiet Hinterstoder-Höss, das unter anderem mit der nach Abfahrtsweltmeister Hannes Trinkl benannten Weltcup-Strecke aufwartet. Die Kombination von schöner Bergkulisse und Hüttengemütlichkeit macht Hinterstoder trotz seiner nur 36 Pistenkilometer zu einem Skigebiet, in dem sowohl Familien als auch sportliche Carver und Snowboarder auf ihre Kosten kommen und das auch kulinarisch top ist. Ein weiteres bekannteres Skigebiet Oberösterreichs ist Hochficht, das im Norden an der tschechischen Grenze gelegen ist. Dort im Böhmerwald fühlen sich vor allem Anfänger, weniger geübte Skiläufer und Familien am wohlsten – schwarze Abfahrten beschränken sich auf einen Kilometer Länge. Obwohl Hochficht nur 1.338 Meter hoch ist, stimmen die Schneeverhältnisse meist dank der regionalen klimatischen Bedingungen. Zuletzt wurden dort auch einige Verbesserungen vorgenommen, was die Beschneiungsanlagen und die Flexibilität bei Stundenkarten betrifft. Immerhin ist niemand geringerer als Ski-Zampano und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel dort Hälfteeigentümer.

VIELLEICHT NOCH BEKANNTER – auch international – ist der nahe dem Dachstein gelegene Krippenstein, der bei Freeskiern und Snowboardern dank seiner großen Möglichkeiten im freien Raum Kultstatus genießt. Dort trifft sich die Szene immer wieder zu spektakulären Events oder einfach um sich abseits der Pisten auszutoben. Selbst Schneeschuhwandern, Eisklettern und Hundeschlittenfahren ist dort möglich. Zu erwähnen ist auch der Kasberg bei Grünau im Almtal, im Süden des Landes gelegen. Aber auch die kleineren, manchmal nur wenige Kilometer großen Skigebiete haben durchaus ihren Reiz – insbesondere für Gäste, denen es in erster Linie um das Wintererlebnis geht und weniger darum, den ganzen Tag über möglichst viele verschiedene Pisten zu brettern. Selbstverständlich finden auch Langlauffans in Oberösterreich zahlreiche Möglichkeiten vor, ihrem Lieblingssport nachzugehen: An die 400 Kilometer gespurte Loipen stehen ihnen dafür zur Verfügung. Die meisten mit 117 Kilometern übrigens auf der Wurzeralm, gefolgt von 66 Kilometern Höhenloipen in Hochficht. Unabhängig von ihrer Größe und Häufigkeit, die im Vergleich zu anderen Bundesländern vielleicht etwas gering ausfällt, sind die oberösterreichischen Skigebiete jedoch in der Regel gut in Schuss und werden laufend modernisiert. Auch wenn heuer mit Ausnahme der neuen Zehner-Kabinenbahn in Hinterstoder keine nennenswerten Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur getätigt wurden, so ist das Niveau in Oberösterreich doch hoch. Wurden doch in den vergangenen Jahren zweistellige Millionenbeträge von den Skigebietsbetreibern dafür ausgegeben. Einem ungetrübten Wintervergnügen in Oberösterreich steht jedenfalls nichts im Wege.

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