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Skigebiete Niederösterreich
Freeride

Die besten Skigebiete Niederösterreichs und Wiens

Niederösterreich ist in den Augen der meisten Österreicher wahrscheinlich nicht gerade als mit Bergen und Skigebieten gesegnetes Land angesehen und mit Wintersport in Verbindung gebracht. Ein Bild, das allerdings dem Land unrecht tut – und beweist, dass Klischees nicht immer zutreffen müssen. Aus Niederösterreich stammen nämlich eine Reihe erfolgreicher SkifahrerInnen, die auch bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen auf dem Stockerl gestanden sind – angefangen bei Slalomspezialist Thomas Sykora über die Speedspezialistin Michaela Dorfmeister bis aktuell zur Allrounderin Kathrin Zettel.

Während Dorfmeister am Unterberg bei Pernitz ihre ersten Schwünge lernte, haben dies Zettel und Sykora am an der steirischen Grenze gelegenen Hochkar getan. Das Voralpengebiet, dessen Ausläufer bis nach Wien vordringen, ist vielleicht nicht so hoch wie die weiter westlichen oder südlichen Skigebiete. Für Wintersportler bietet es aber reichlich Gelegenheit ihrem Lieblingsvergnügen nachzugehen. Neben den Einheimischen sind das vor allem Wiener, aber auch zahlreiche Skifahrer und Snowboarder aus den östlichen Nachbarstaaten Ungarn, Slowakei und Tschechien. Letztere stellen in den grenznah gelegenen Skigebieten mittlerweile oft schon die Mehrheit der Besucher dar. Was für die Liftbetreiber und die Gastronomie ein Segen ist, kann allerdings an Wochenenden schon zum Problem werden, weil die Pisten dann voll und die Wartezeiten entsprechend lang sind.
Das beste Skigebiet in Niederösterreich ist wohl das bei Göstling gelegene Hochkar, das mit ansprechenden Pisten, alpiner Anmutung und Schneesicherheit bis in den Mai hinein punktet. Nach einem Konkurs wurde es vom Land und von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der auch in Lackenhof beteiligt ist, wieder aufgefangen.

ABWECHSLUNGSREICHES ANGEBOT. Auch beim nicht weit entfernten Ötscher ist das noch recht urtümliche Lackenhof durchaus einen oder mehrere Skitage wert. Der von dort aus Richtung Wien gelegene Annaberg soll ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Ebenso die Gemeindealpe in Mitterbach, die im Vorjahr um 6,5 Millionen Euro zum Sportberg aufgerüstet wurde. Ein echter Geheimtipp ist der Unterberg im südlichen Niederösterreich – ein Naturschneeskigebiet, das sich den Charme vergangener Zeiten bewahrt hat. Das weiter östlich im Wechselgebiet an der Grenze zur Steiermark gelegene Mönichkirchen ist ein echtes Familien-Skigebiet, das auch Anfänger nicht überfordert und viele Ostgäste anzieht. Und nicht zu vergessen der Zauberberg am Weltkulturerbe Semmering, der mit einzigartigen Jugendstilvillen, vergleichsweise steilen, wenn auch recht kurzen Pisten und Damen-Weltcup-Skirennen lockt. Der Weltcup-Tross gastiert hier diese Saison übrigens nach einem Jahr Pause wieder am 28. und 29. Dezember 2014. Auch Tourengeher oder Langläufer kommen in Niederösterreich auf ihre Kosten: etwa am Schneeberg, wo sich in Puchberg auch ein kleines Skigebiet befindet, wo sich aber vor allem Könner nach anstrengenden Aufstiegen durch steile Rinnen ins Tal wagen. Bei Langläufern wieder sehr beliebt sind etwa das wildromantische Fadental oder die aussichtsreiche Hochwechselloipe. Ein Wermutstropfen ist aber, dass nach Lilienfeld – der Wiege des Skisports in Österreich – heuer wieder zwei Skigebiete ihre Pforten geschlossen haben: Der Helmel Lift in Lunz am See und vor allem das bei Familien und Anfängern ebenfalls sehr beliebte und mit urwüchsigen Charme ausgestattete St. Corona am Wechsel. Echt Schade! Zumindest soll das neue Kinderski- und Sportland in St.Cotrona/Unternberg die Lücke für den Nachwuchs schließen.

Wien , war bisher als einzige Weltstadt, die über eine eigene Skipiste verfügte, ein Spezialfall. Docleider fiel die im 14. Bezirk gelegene und vor allembei Kindern sehr beliebte Hohe Wand Wiese denmilden Temperaturen zum Opfer.Da die Beschneiung zuletzt nicht mehr möglichwar, wurde der Betrieb leider eingestellt. LediglichKleinkinderkurse auf einem Plastikband soll eskünftig geben. Schade ist auch, dass die Plastikpistein Aspern bereits nach kurzer Zeit pleite ging undnicht mehr existiert. Somit bleibt hier nur nochdie Langlaufloipe am Cobenzl – vorausgesetzt dieSchneelage passt.

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