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Skigebiete Salzburg
Freeride

Salzburger Land - Wo die Skistars daheim sind

70 Wintersportorte , 52 Skigebiete das sind
die Eckdaten Salzburgs. Heutzutage können 85 Prozent
der 2000 Pistenkilometer auch mit technischer
Hilfe gleitfähig gemacht werden. Das österreichische
Institut für touristische Raumplanung (ITR)
sieht gar unter den 20 führenden Winterresorts
sieben Destinationen des Salzburg Landes, wobei
der grenzüberschreitende Zusammenschluss des
Skicircus Saalbach die Spitze einnimmt.

Diese Position kommt nicht von ungefähr. Doch
was aktuell in weiter verbesserte Aufstiegshilfen
investiert wird, erreicht neue Rekordausmaße.
Dabei sind die nachfolgend beschriebenen neuen
Bahnen noch nicht das Ende der Fahnenstange. Der
Zusammenschluss von Zell am See mit Saalbach ist
für den Winter 2017/18 bereits fixiert. Das ist aber
nicht alles. Immer wieder gibt es Ideen, von Kaprun
aus direkt das Kitzsteinhorn über den Maiskogel
zu erschließen. Ebenfalls bereits in der konkreten
Planungsphase ist die Verbindung von Wagrain mit
Kleinarl durch einen 3,5 Kilometer langen Shuttle.
Obwohl das Projekt nur als „2. Wahl“ gilt, die Flachauer
Bergbahnen hätten die Verbindung über das
Saukar bevorzugt. Auch die zweite Verbindung von
Flachau mit dem Zauchensee hoch über die Autobahn
ist weiterhin ein Thema. In Zell am See steht
die Kapazitätssteigerung der Areitbahn nach dem
aktuellen Winter an. Voll im Laufen ist schon der
Neubau der Schlossalmbahn von Bad Hofgastein.
Somit ein kurzer Blick in die Zukunft.
Akt uelle innov ationen sind nicht minder
beachtlich. Am Kitzsteinhorn ist schon die neue
Schmiedingerbahn als Salzburgs höchstgelegener
Sessellift in Betrieb. Die 8er-Sesselbahn mit Bubble
und Heizung ersetzt nicht nur die alten Schlepplifte,
sondern schafft damit am Gletscher mehr Skigebiet
mit ansehnlichem Gefälle. Als erste Etappe des
Zusammenschlusses von Zell am See mit Saalbach
ermöglicht die absolut luxuriöse 10er-Umlaufkabinenbahn
zellamseeXpress von einer Winkelstation
oberhalb von Viehofen auf das Salersbacherköpfl
eine neue, 3,5 Kilometer lange Abfahrt ins Glemmtal.
In Saalbach selbst gehen gleich drei neue Bahnen in
Betrieb. Doch auch kleine Skigebiete geben nicht auf.
So gehen die zwei Kleinlifte von Schönfeld/Thomatal
wieder in Betrieb, vor allem aber begeistern die
Hochalmbahnen der Nationalparkgemeinde Rauris
mit einer neuen 10er-Gondelbahn.
Ann a Veith & marce l hirsc her , die aktuellen
Aushängeschilder des österreichischen Skisports,
repräsentieren auf Weltcupebene die Stärken des
Salzburger Skiwinters. Marcel Hirscher sieht man
dabei manchmal noch in seiner Lammertaler Heimat
an seiner Skitechnik feilen. Aber wer ist Anna Veith?
Dies ist der neue Name der zuletzt leider verletzten
Weltcupsiegerin Anna Fenninger. Sie ist vergleichsweise
urban (geboren Hallein, aufgewachsen Adnet),
den skifahrerischen Feinschliff holte sie sich aber
während ihrer Zeit an der Skihotelfachschule Bad
Hofgastein. So eine Verbindung von Tourismus und
Skilauf gibt's übrigens auch nur im SalzburgerLand.
In der Vergangenheit waren die Stars die Salzburger
Weltcupsiegerinnen Annemarie Moser-Pröll und Petra
Kronberger, vor einem Jahrzehnt folgte Hermann
Maier und zuletzt agierte Marlies Schild (nun mehr
Raich) als Dauersiegerin. Und die nächste Generation
steht längst in den Startlöchern.
Eine Stärke Salzburgs liegt in der perfekten Erreichbarkeit.
Die meisten Wintersportzentren sind aus
dem Wiener Raum in vier Stunden über Autobahnen
zu erreichen, Münchner haben es noch viel näher.
Und es sind Wintersportzentren, die sich meist in
der optimalen Höhenlage zwischen 1.000 und 2.000
Metern befinden. Viele der beliebten Skigebiete
kennen ostösterreichischen Skiläufer bereits durch
ihre Wintersportwochen, egal ob sie in Saalbach,
Obertauern oder Kaprun erlebt wurden. Um das
Land voll auszukosten, steht die Salzburg Super Ski
Card zur Verfügung, die 2016/17 auf 25 Regionen
mit 900 Liften erweitert wurde. Neben Skipässen
für 3 bis 14 Tage wird ein praktisches Wahlabo für
zehn Einzeltage angeboten.

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