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Lech und Zürs am Arlberg zur Übersicht


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Fakten

Sportarten:

Rodeln Snowboard Langlauf Touren Nachtski Skating Freeride

Pistenkilometer:

Gesamt 283 km*
davon Leicht 112 km*
Mittel 138 km*
Schwer 33 km*
Pisten von 1001m bis 2800 m Seehöhe

Lifte:

84 * (32)
Stundenkapazität: 125.301 *

Skigebiete:

Lech, Zürs (* Angaben für das komplette Skigebiet Arlberg inkl. Stuben, St. Christoph, St. Anton)

Auskunftstelefon:

(Bergbahnen) Tel.: +43 (0) 5583 / 2824

Loipen:

Gesamt 23 km
Classic 23 km
Skating 5 km

Toptipp:

Tiefschnee: Madloch, Rüfikopf (Wöster Tal nach Stuben), Steinmähder

Besonderheiten:

Heliskiing, Rodelbahn von Oberlech nach Lech mit Beleuchtung bis 22 Uhr
Toller Snowpark am Schlegelkopf

Skiverleih:

12

Skischule:

4

Preise:

Tageskarte (HS/Erw/J/Kd)
Euro 45,50/41,50/27,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.)
Euro 219,-/191,-/132,-
Schneemannkarte für Kleinkinder ab Jahrgang 2004 10,-
Senioren-Ermäßigung ab Jahrgang 1937

Informationen:

Tourismusverband 6764 Lech, Tel.: +43 (0) 5583 / 2161- 0


Restaurants & Hütten

Burg Vital, Griggeler Stuba (1750 Meter) Oberlech 568 6764, Lech
Schneggarei Schlegekopfarena 6764, Lech am Arlberg
Schneider’s Almhof (1.400 m) 6764, Lech am Arlberg

Bilder

Beschreibung

Selbst wenn Geld- und sonstiger Adel abendlich an der Lechpromenade lustwandelt, steht doch bei (fast) allen tagsüber in den Nobelorten der Wintersport im Mittelpunkt. Da ist es hilfreich, dass in Lech der umtriebigste aller Schneemacher regiert, der „seinen“ Schlegelkopf schon im Frühwinter in dichtes Weiß hüllt. Spätestens im Dezember besorgt gewöhnlich Frau Holle gleiches für die gesamte Arlberglandschaft. So bewegt man sich in idealen Skifahrergefilden. Die Variante Kriegerhorn Ost zählt zum feinsten Morgensport, was die an Steilhängen reiche Region zu bieten hat. Den Hang nach Schneefällen ohne Spuren vorzufinden, bleibt Frühaufstehern vorbehalten. Für absolutes Powderfeeling steigen von Lech Helis zum Mehlsack auf. Neben dick gepolsterter Brieftasche muss auch ein Skilehrer an Bord sein. Erforderlich ist der Lufttransport keineswegs. So ist der Weiße Ring eine halbtägige Herausforderung. In der Früh geht’s schattig hinauf zum Rüfikopf, dann wird zum Trittkopf geschaukelt, zum Ochsenboden lässt sich’s dann zünftig carven. Man umkurvt Luxushotels, quert auf Skiern eine Brücke über die Flexenstraße, um Richtung Madloch zu entschweben. Wer sich zuvor am jungen Lift zum Muggengrat erwärmen will, kann anschließend noch über das malerische Zürser Täli eine Extratour genießen. Vom Madloch weg ist’s meist schattig und hart, Könner fahren bald nach links ab ins Stierloch, mit Chance auf Pulver. Über Zug ist dann das Lecher Skigebiet wieder erreicht – und mit der Balmalp eine der vielen unwiderstehlichen Hütten. In dieser Region wurde für den Winter 2012 aufgerüstet. Die Weibermahdbahn erschließt die anfängertauglichste Piste nun kombiniert. Familientauglich können Achtersessel oder kleine Gondeln genutzt werden. Etwas oberhalb steht ein Mann stur nahe der Piste. Aufrecht, unbeirrt vom Variantenfahrer, der in seiner Nähe durch den Tiefschnee pflügt. Des Rätsels Lösung: Der britische Bildhauer Antony Gormley installierte 100 lebensgroße Eisen-Abgüsse auf 2039 Metern Seehöhe. Inmitten der Bergwelt erfassen sie ein weites horizontales Feld. „Horizon Field“ nennt er als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer sein bis in den Bregenzerwald reichendes Projekt, das noch bis (zumindest!) April 2012 dem Skilauf eine künstlerische Dimension gibt.

Nicht unterschlagen werden soll ein wenig bekanntes Abenteuer, der Lange Zug. Von der Bergstation Rüfikopf geht es runter zum eher selten in Betrieb befindlichen Schafalplift, und mit diesem zum Start der Skiroute. Am ersten Hang, einer der steilsten Abfahrten überhaupt, brettelte einst Harry Egger sogar mit knapp 250 km/h zum Geschwindigkeitsweltrekord. Jedenfalls eine fordernde 4,7-Kilometer-Abfahrt.


Tourismusverband: www.skiarlberg.at

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