Zillertal Arena zurück zur Übersicht weiter
Wetter
Aktuelles Wetter

Bewölkt
11 C
Luftfeuchtigkeit: 94 %
Wind: N mit 3 km/h
Quelle: www.google.com
Vorhersage
Fr.

Nebel
10 - 21 C
Sa.

Klar
10 - 20 C
So.

Teils sonnig
8 - 21 C
Webcams:
Fakten
Sportarten:
Pistenkilometer:
Gesamt 662 km
Leicht 166 km
Mittel 415 km
Schwer 81 km
Pisten von 550m bis 3.250 m Seehöhe
Lifte:
Gesamtzahl 171
Stundenkapazität 282.895 Personen
Skigebiete:
Hintertuxer Gletscher (Tux-Lanersbach), Mayrhofen, Zillertal Arena (Zell, Gerlos, Königsleiten, Krimml), Hochzillertal (Kaltenbach, Hochfügen), Fügen
Auskunftstelefon:
+43 (0) 52 88/ 871 87
Loipen:
Gesamt 214 km
Classic ca. 200 km
Skating 60 km
Höhenloipen 1.500 bis 1.800 m: 3 Gebiete; Nachtloipe Mayrhofen
Toptipp:
Tiefschnee: Lärmstange, Hintertux, Isskogel, Gerlos, Wanglspitz, Mayrhofen
Superbowl, Hochfügen
Besonderheiten:
Helmkameraverleih bei der Informationskassa Lärchwald im Horbergtal, Mayrhofen
Hochzillertal: Nachtskilauf immer freitags von 19.00 - 22.00 Uhr, Top-Hütten in den Skigebieten,
7 Rodelbahnen, tw. beleuchtet
Skiverleih:
über 70
Skischule:
23
News:
Preise:
Tageskarte (HS/Erw) je nach Skigebiet ab ca. Euro 40,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd)
Euro 205,- / 164,-/ 92,-
Zillertaler Superskipass (gültig auf allen Anlagen) bereits ab 2 (früher vier) Tagen
Informationen:
Zillertal Tourismus A-6262 Schlitters, Tel.: +43 (0) 52 88/ 871 87
Topevents
| 25.03.2012 |
| Gerlos Feestweek |
| 27.01.2012 |
| gloryfy Bastards |
| 15.01.2012 |
| Stroh Juchhee - das verrückteste Hornschlittenrennen der Welt |
| 16.12.2011 - 18.12.2011 |
| GROSSES SKI & SNOWBOARD OPENING MIT OPEN AIR PARTY |
| 09.12.2011 - 11.12.2011 |
| Das große SKI-KOHL-OPENING in Gerlos |
Unterkünfte
Restaurants & Hütten
| Kristallhütte | Postfach 4 | 6272, Kaltenbach |
| Lamark Alexander (1500 Meter) | Hochfügen Nr. 5 | 6263, Hochfügen |
Beschreibung
Wie ein Wettstreit der Skigebiete wirkt der Auftritt des breiten Tals, das die Ziller über Jahrmillionen ausgeschliffen hat. Von der Autobahn kommend zuerst Fügen/Hochfügen, dann bei Kaltenbach das Hochzillertal, einige Autominuten weiter führt die Bahn bei Zell am Ziller hinauf, schließlich folgt das Zentrum Mayrhofen gleich mit zwei Skibergen, ehe sich über Finkenberg und Lanersbach bei Tux der Gletscher strahlend präsentiert.
Wie es sich für einen echten Wettstreit gehört, wurde an manchen Ecken wieder kräftig in Lifte investiert. Begeben wir uns zuerst zum Nebeneingang des Zillertals über die Gerlos-Hochalpenstraße. Hier sorgt der Skiverbund Zillertal Arena dafür, dass das ohnehin schon ausufernde Tourismuszentrum Zillertal sogar ein Stück Salzburger Land adoptiert. Auf dieser Seite vom Gerlospass gehören die Pinzgauer Lifte von Königsleiten bis Wald-Krimml zur Arena. Die Schaukelei ist über die Wilde Krimml ein landschaftlich lohnenswerter Ausflug ohne Kraftanstrengung, bei dem in beide Richtungen insgesamt rund 20 Lifte zu bewältigen sind.
Gar zum „sinnlichen Erlebnis“ soll ab diesen Winter die Fahrt auf das Gipfelplateau der Königsleitenspitze geraten. Der alte 4er-Sessellift wurde durch eine 8er-Einseilumlaufbahn mit Sitzheizung ersetzt. Orange getönte Scheiben lassen den Nebel – und schlechte Laune – verschwinden. Schon im Vorjahr wurde die Karspitzbahn II neu gebaut, sodass man seither in zwölf Minuten auf 2.116 Meter gondeln kann. Natürlich sind solch neue Lifte immer auch vom Aufrüsten am gastronomischen Sektor begleitet. Für noch mehr Komfort wurde in Zell am Ziller um drei Millionen Euro die Talstation Rosenalmbahn mit Indoor-Kassen, integriertem Skibusterminal, Rolltreppen, Sportshop, Bistro und Skiverleih samt Depot aufgewertet. Auf den Pisten der Zillertal Arena wartet diesen Winter erstmals der Snakerrun auf der Kreuzwiese mit Steilkurven und Wellen, weiters eine Geschwindigkeitsmessstrecke sowie die permanente Ski-und Boardercrosspiste in Königsleiten.
Neu ist auch die Höhenloipe. Damit gewinnt die Region, die von Zell im Zillertal verkehrstechnisch am einfachsten zu erreichen ist, weiter an Bedeutung. Richtung Zillertal-Ausgang präsentiert sich die „Erste Ferienregion im Zillertal“ kompakter. Sie startet bei Fügen mit dem nicht angebundenen Spieljoch, steigert sich dann mit Hochfügen bis auf 2.500 Meter. Tagesgäste bleiben hier eher fern, denn die Straße windet sich quälend lange auf 1.500 Meter. Da fährt der Mensch lieber noch fünf Kilometer im Tal und startet von Kaltenbach ins Hochzillertal. Am höchsten Punkt, unterhalb des Marchkopfs, sind die beiden Gebiete verbunden. Für den anspruchsvollen Skifahrer der Höhepunkt in jeglicher Hinsicht: Richtung Hochzillertal, wo vier Skirouten und Abfahrten namens Wedeleexpress die glänzenden Möglichkeiten optimal offenbaren. Ebenso nach Hochfügen, wo schattige Abfahrten scharfe Kanten erfordern, während sich gegenüber auf ganz sanften Hängen Familien tummeln.
Extravagant sind hier die Kontraste von „Masse und Klasse“. So sind in Hochfügen Tophotels mit ebensolcher Küche vertreten. Die Spitze hochalpinen Lifestyles bildet die nicht zufällig im Hochzillertal an Swarovski gemahnende „Kristallhütte“ (2.147 m). Nicht nur Küche und Events, auch die Zimmer begeistern. Ganz zu schweigen vom Sonnenaufgangserlebnis – und an Glückstagen die garantiert ersten Schwünge im Pulver. Das animierte zwei Gipfel weiter auf 2.350 m, die „Wedelhütte“ zu einem kleinen Fünfstern-Hotelchalet mit allen Mätzchen zu formen. Neu gibt’s übrigens seit zwei Wintern eine zweite Talabfahrt von Hochzillertal nach Aschau. Doch das richtige Skispektakel wartet am anderen Talende. Mayrhofen liegt auf nur 630 Meter, die „Hausberge“ Ahorn und Penken sind um die 2.000 m hoch. Das sind schon mal ordentliche Höhenunterschiede, aber für manche doch nur Vorgeplänkel, ehe das Zillertal nach 50 Kilometern mit dem Hintertuxer Gletscher seine hochalpine Vollendung findet. Eine Krux der enormen Länge des Tales: An Sams- und Sonntagen kann die Anfahrt bis zum Gletscher Geduld erfordern. Einmal oben, ist der Blick vom Tuxer Fernerhaus auf den 3.476 Meter hohen Olperer ein bleibender Eindruck. Nicht minder, den Gletscher in der Spannagelhöhle von innen zu erleben. Im Sommer wurde kräftig gewerkt, ab November sollte am Hintertuxer Gletscher die neue 10er-Einseilumlaufbahn Gefrorene Wand in Betrieb gehen. Mit einer Förderleistung von 2.800 Personen pro Stunde und einer Fahrgeschwindigkeit von 6 m/sec sollten sich die Stehzeiten minimieren. Und im Skigebiet Zillertal 3000 wurde der Doppelsitzer Katzenmoos durch eine 6er-Kuppelseilbahn mit Wetterschutzhauben ersetzt. Skifahrerische Glanzlichter? Nun, die Pisten von Schlegeis und der Gfrorenen Wand sind vor Skisaisonstart ein einziger Flaggenwald trainierender Teams.
Unterhalb des Gletschers sind „Unterm Eisbruch“ und „Haxenbrecher“ je nach Schneelage vergnüglichere Aufgaben, als die Namen vermuten lassen. Über das Tuxer Joch gibt es seit drei Jahren eine landschaftlich wunderschöne, eher einfache Talabfahrt zum Parkplatz Hintertux. An typischen Wintertagen muss es nicht der zugige Gletscher sein. Recht flott kommt man gewöhnlich mit der Horbergbahn ins Skigebiet Plenken. Dort gibts jetzt nun eine Kombibahn, wo 10er Kabinen und 8er Sessel an einem Seil baumeln. Oder der Skifahrer schaukelt, nachdem er sich zum Aufwachen am „Devil’s Run Penken“ die Oberschenkel aufgeheizt hat, weiter Richtung Rastkogel. Dort könnte der Pistenflüchtige die Schneeverhältnisse ins Weitental testen. Ideen für „Tagesrunden“ stellen die Mayrhofener Bergbahnen wunderbar interaktiv vor.
Sofern es die Schneeverhältnisse erlauben – perfekte Talabfahrten sind in Mayrhofen eher die Ausnahme als die Regel – kann die „Höhenfresserrunde“ absolviert werden: 13.000 Höhenmeter, ohne einen Lift zweimal zu nutzen. Und zum Finale lockt die „offizielle Chill-out-Area“ das Party-Iglu White Lounge. Alles in allem ist das Zillertal Tourismus gewordener Superlativ. Durch seine Länge und Ausdehnung, seine von Musik geprägte Kultur, aber vor allem, was Hotelbetten, Pisten- und Loipenkilometer, Tagesskifahrer und das vielfältige Liftangebot in allen Höhenlagen betrifft.
Homepage: www.zillertalarena.at





