Sölden im Ötztal zurück zur Übersicht weiter
Fakten
Sportarten:
Pistenkilometer:
Gesamt 150 km
Leicht 69 km
Mittel 51 km
Schwer 28 km
Skiroute 2 km
Pisten von 1.377 m bis 3.340 m Seehöhe
Lifte:
Gesamtzahl 35
Stundenkapazität 67.354 Personen
Skigebiete:
Skigebiet Sölden mit Giggijoch, Gaislachkogl, Rettenbachgletscher und Tiefenbachgletscher
Auskunftstelefon:
+43 (0) 52 54/ 508
Loipen:
Gesamt: 15 km
Classic 15 km
Loipenbenutzung kostenlos (Sölden)
Toptipp:
Tiefschnee: Gaislachkogl – Rinnen (Wasserkar)
Besonderheiten:
* BIG3-Aussichts-Plattformen
* Nachtskilauf jeden Mittwoch am Giggijoch (Piste 10)
* Nightski-Show
Skiverleih:
9
Skischule:
6
Preise:
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd)
Euro 46,50/37,50/30,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd)
Euro 238,50/166,50/129,50
Snowkids (2005 – 2008) 1,- Euro pro Tag
Informationen:
6450 Sölden, Ötztal Tourismus, Tel.: +43 (0)57 200 / 200
Topevents
| 02.04.2013 - 05.04.2013 |
| ELECTRIC MOUNTAIN FESTIVAL 2013 |
Beschreibung
Alle Jahre wieder und noch dazu lange bevor das Christkind kommt: Das ist die Zeit, wo der Weltcupzirkus im Ötztal zum Saisonstart bläst. Allerdings oben am Gletscher, wo Ende Oktober meist schon ansehnliche Pistenverhältnisse erfreuen. Wobei das Ötztal weit mehr zu bieten hat, als die beiden Gletscher Rettenbach- und Tiefenbachferner. Eine Weltrekordbahn etwa. Im zweiten Winter bringt dieses Unikat der Firma Doppelmayr den Skifreak ab Sölden bequem auf den 3.058 Meter hohen Gaislachkogl. Die berüchtigte „Stehpartie“ gehört damit endgültig der Vergangenheit an. Die neue Einseilumlaufbahn erfreut zusätzlich architektonisch, führt sie doch zum offenen und extrem „dünnhäutigen“ Großbahnhof auf mittlerer Höhe. Die Beförderungskapazität von 3.600 Personen pro Stunde könnte noch einige Jahre weltweit top sein. Anstellzeiten sollten damit endgültig der Geschichte angehören.
Weiter geht’s mit einer 3-S-Bahn, die Stürmen bis 100 km/h trotzen kann. Freuen können sich auch die Gäste und Besucher des Anfängergebiets Innerwald oberhalb von Sölden. Denn mit dem personalfreien „Zentrum-Shuttle People-Mover“ gibt es ein stets einsatzbereites Nahverkehrsmittel. Wobei Sölden, man staune, diesen Winter um zwei Lifte weniger bietet. Der 4er-Lift Gampe wurde entfernt, ebenso mit dem Einzellift Hochsölden ein wahrlich historisches Modell aus 1948. Der Gaislachkogl bietet wohl den größten Höhenunterschied, der auf einer österreichischen Abfahrt ohne langer Ziehwege und „in einem Zug“, ohne nochmals in den Lift zu klettern, bewältigt werden kann. Wenn man kann. Denn natürlich verlangen 1.700 Höhenmeter auch ordentlich Power ab. Um so mehr, als diese Fahrt meist den Tagesabschluss bildet.
Natürlich kann man auch ab der Plattform Schwarze Schneid (3.340 m) 2.000 Höhenmeter ins Tal kurven, doch ist der Abschnitt vom Gletscherparkplatz bis zur Mautstelle wenig attraktiv. Wobei dieser traumhafte Skiberg nicht nur endlose Abfahrten und Pisten unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade bietet. Es sind gerade manche Rinnen, die Skifreaks nach Sölden locken. Die Begleitung eines Skilehrer ist hier angeraten. Doch selbst diese kennen nicht jeden Stein, der sich unter einer dünnen Schneedecke versteckt, wie bei einer „Testfahrt“ im April schmerzhaft spürbar wurde. Aber die genialen Abschnitte überwogen und das Lesen der eigenen Spuren mit dem Fernglas vom Giggijoch aus, machte nachmittags mächtig stolz. Doch wie gesagt, harmloses Gelände sieht anders aus.
Als österreichisches Unikat bietet Sölden seit einigen Jahren über das „Golden Gate“ die Skiverbindung vom gewachsenen Skigebiet auf den Gletscher. Sie führt durch das südlichere Skigebiet Hochsölden, Giggijoch über das Rotkogljoch. Als Big3-Rallye lässt sich die Runde zu den drei Dreitausendern, zu denen noch Schwarze Schneid (3.340 m) und Tiefenbachkogl (3.249 m) zählen, in etwa vier Stunden bewältigen. Wobei auf jedem Gipfel ein markanter Aussichtspunkt die besondere Lage markiert. Für schwarzes Pistenabenteuer sorgen die Buckelpisten Gampe Berg, Gampe Tal und Hainbachjoch.
Homepage: www.soelden.com


