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Kals-Matrei zur Übersicht


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Fakten

Sportarten:

Rodeln Snowboard Langlauf Touren Nachtski Nachtrodeln Skating Freeride

Pistenkilometer:

Gesamt 41,6 km
Leicht 8,5 km
Mittel 22,5 km
Schwer 6 km
Routen 4,6 km
Pisten von 920 bis 2.621 Meter Seehöhe

Lifte:

Gesamtzahl 15

Skigebiete:

Großglocknerresort Kals-Matrei

Auskunftstelefon:

+43 (0)48 76 / 82 33 (Kals)

Loipen:

35 km

Toptipp:

Tiefschnee: Skitour auf die Johannishütte, auch Glocknerbereich
Varianten Kals II (von oben rechts, Skiroute)

Besonderheiten:

Zwei Rodelbahnen in Kals und eine in Matrei, eine beleuchtet.
Funpark beim Temblerlift mit Wellenbahnen und Kicker.
Vollmondskiing – Dinner Adler Lounge, 11,3 km längste Talabfahrt Osttirols (nach Matrei),
Nachtski Kals.

Skiverleih:

3

Skischule:

3

Preise:

Tageskarte (HS/Erw/Kd) Euro 45,- / 22,50
6-Tage-Skipasse (HS/Erw/Kd) Euro 232,- / 116,-
Ski-Hit: gültig auch Mölltaler Gletscher, Ankogel, Hochpustertal, St. Jakob im Defereggental
Kindertarif (50 %) bis 18 Jahre!
Familienermäßigung: Familien mit

Informationen:

NationalparkRegion Hohe Tauern Osttirol, 9971 Matrei in Osttirol. Tel.: +43 (0)50 / 212-500
Tourismusverband Osttirol, 9900 Lienz, Tel.: +43 (0)50/ 212 212


Bilder

Beschreibung

Das Bergsteigerdorf Kals stand seit jeher für „seinen“ Großglockner, doch seit in den vergangenen Jahren die Skigebiete von Matrei an der Felbertauernstraße und Kals zum „Großglockner- Resort“ zusammengeschlossen wurden, ist es mit der sanften Bergidylle vorüber. Wobei gerade das Dorf Kals noch einiges an Sanftmut bewahrt hat. Ohnehin ist das östlichste Wintersportzentrum Tirols noch nicht ganz am Ende seiner Entwicklungsmöglichkeiten. Hochmoderne Liftanlagen und neu erschlossene Pisten kontrastieren manchmal mit einigen älteren Stücken. Daran wurde auch im Vorfeld dieses Winters nichts geändert. Familien lockt das Goldried bei Matrei, ein typischer Familienberg mit Kinderland, Zauberteppich und Wärmestube im Gipfelbereich sowie fünf Einkehrmöglichkeiten entlang einer einzigen Abfahrt.

Engagierte Skifans wenden sich dem Cimaross (2.621 m) zu, ebenso wie die Boarder, die in der Verbindung zum Goldried einen ausgesprochen hochalpinen SnowPark nutzen können. Zu Tal geht es hier auf mehreren, abwechslungsreich kupierten Pisten, wobei die empfehlenswerte Nr. 12 nur im Mittelteil eine echte „Schwarze“ abgibt. Weil’s hier oben ordentlich ziehen kann, erweisen sich Sitzheizung und Bubble als besonders wertvoll. Am höchsten Punkt wartet mit der „Adlerlounge“ ein Pflichtaufenthalt. Selbst wer nicht den hochalpinen Lifestyle bei Übernachtung oder Speis und Trank genießen will, sollte zumindest die WC-Anlagen frequentieren. Ja, auch so ein stilles Örtchen kann sehenswert sein! Die Abfahrten Richtung Kals sind das Beste, was die 37 Pistenkilometer so zu bieten haben. Nur 37 km? Im Vorjahr wurde noch von 110 Kilometern gesprochen, doch nirgendwo hat die Neuberechnung entsprechend der Falllinie eine derart eklatante Veränderung gebracht. An den Pisten hat das natürlich nichts geändert. Direkt unterm Lift begeistert ein richtiger Super-G-Hang. Von oben gesehen links geht eine Abfahrt über das Kals-Matreier-Törl, auf der gegenüberliegenden Seite erfreuen einige Routen und Varianten, doch Platz ist hier ohnehin überall. Die schwarze Piste führt die Nummer 13, aber für die meisten Skifreaks gilt sie eher als Vorschlag. Wiederholungsfahrten ab der Mittelstation (Kals II) sind jedenfalls Pflicht. Inzwischen sind auch die Talabfahrten nach Kals gut in Schuss, obwohl sie doch im weiteren Verlauf eher flach sind. Der Kontrast wird dann besonders spürbar, wenn man sich vom Cimaross relativ bald nach rechts auf die Skiroute 15 begibt, die später direkt in die Talabfahrt einmündet. Zur Illustration dieses Bereichs sei erwähnt, dass hier die von der Mittelstation startende Rodelbahn parallel führt. In Kals selbst gibt es einige nette Anfängerlifte. Und vor allem die eigenständige Blauspitze. Deren „Carverpiste exclusiv“ verführt zum Bolzen. Dass der über zwei Etappen erschlossene Gipfel eine „steile“ Angelegenheit ist, belegt ohnehin das Fehlen einer „Blauen“. Abends ist in einer Nationalparkregion nicht die Hölle los, aber dafür erstaunt vor allem Matrei durch ein hohes
kulinarisches Niveau. Die gepflegte Rauterstube, der edle Italiener Saluti und das Kräuterwirtshaus Strumerhof sind heiße Tipps.

Homepage: www.gg-resort.at

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