Kals-Matrei zurück zur Übersicht weiter
Fakten
Sportarten:
Pistenkilometer:
Gesamt 110 km
Leicht 30 km
Mittel 64 km
Schwer 16 km
Pisten von 920 m bis 2.621 m Seehöhe
Lifte:
Gesamtzahl 15
Stundenkapazität 30.000
Skigebiete:
Großglocknerresort Kals Matrei
Auskunftstelefon:
+43 (0)48 75 / 60 67 (Matrei)
+43 (0)48 76 / 82 33 (Kals)
Loipen:
Gesamt 40 km
Classic 31 km
Skating 10 km
Toptipp:
Skitour auf die Johannishütte, auch Glocknerbereich.
Varianten Kals II
Besonderheiten:
Zwei Rodelbahnen in Kals und eine in Matrei, eine beleuchtet
11,3 km längste Talabfahrt Osttirols (nach Matrei)
Adler Lounge, neues Hoteldorf
Skiverleih:
3
Skischule:
3
Preise:
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd)
Euro 41,-/21,-/21,-
6-Tage-Skipasse (HS/Erw/J/Kd)
Euro 207,-/103,50/103,50
Informationen:
NationalparkRegion Hohe Tauern Osttirol
Rauterplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol
Tel.: +43 (0)50 / 212-500
Unterkünfte
| Hotel Goldried | ![]() |
Beschreibung
Dem Grossglockner-resort fehlen auf seinen Namenspatron weit mehr als 1.000 Höhenmeter. Aber mit 2.200 Hektar Skiraum ist es dafür das flächigste, was Osttirol an Skigebieten zu bieten hat. Das Bergsteigerdorf Kals stand seit jeher für „seinen“ Großglockner, doch relativ rasant und großzügig wurden nun innerhalb weniger Jahre die Skigebiete von Matrei an der Felbertauernstraße und Kals zum „Großglockner- Resort“ zusammengeschlossen. Das dadurch entstandene östlichste Wintersportzentrum Tirols hat noch nicht ganz das Ende seiner Entwicklungsmöglichkeiten erreicht. Hochmoderne Liftanlagen und neu erschlossene Pisten kontrastieren manchmal mit einigen älteren Stücken. Daran wurde auch im Vorfeld dieses Winters nichts geändert.
Familien lockt das Goldried bei Matrei, ein typischer Familienberg mit Kinderland, Zauberteppich und Wärmestube im Gipfelbereich sowie fünf Einkehrmöglichkeiten entlang einer einzigen Abfahrt. Engagierte Skifans wenden sich dem Cimaross (2.621 m) zu, ebenso wie die Boarder, die in der Verbindung zum Goldried einen ausgesprochen hochalpinen SnowPark nutzen können. Zu Tal geht es hier auf mehreren, abwechslungsreich kupierten Pisten, wobei die empfehlenswerte Nr. 12 nur im Mittelteil eine echte „Schwarze“ abgibt. Weil’s hier oben ordentlich ziehen kann, erweisen sich Sitzheizung und Bubble als besonders wertvoll. Am höchsten Punkt wartet mit der „Adlerlounge“ ein Pflichtaufenthalt. Selbst wer nicht den hochalpinen Lifestyle bei Übernachtung oder Speis‘ und Trank genießen will, sollte zumindest die WC-Anlagen nutzen. Ja, auch so ein stilles Örtchen kann sehenswert sein.
Die Abfahrten Richtung Kals sind das beste, was die 110 Pistenkilometer so zu bieten haben. Direkt unterm Lift begeistert ein richtiger Super-G-Hang. Von oben gesehen links geht eine Abfahrt über das Kals-Matreier- Törl, auf der gegenüberliegenden Seite erfreuen einige Routen und Varianten, doch Platz ist hier ohnehin überall. Die schwarze Piste führt die Nummer 13, aber für die meisten Skifreaks gilt sie eher als Vorschlag. Wiederholungsfahrten ab der Mittelstation (Kals II) sind jedenfalls Pflicht. Inzwischen sind auch die Talabfahrten nach Kals gut in Schuss, obwohl sie doch im weiteren Verlauf eher flach sind. Der Kontrast wird dann besonders spürbar, wenn man sich vom Cimaross relativ bald nach rechts auf die Skiroute 15 begibt, die später direkt in die Talabfahrt einmündet. Zur Illustration dieses Bereichs sei erwähnt, dass hier die von der Mittelstation startende Rodelbahn parallel führt.
In Kals selbst gibt es einige nette Anfängerlifte. Und vor allem die eigenständige Blauspitze. Deren „Carverpiste exclusiv“ verführt zum Bolzen. Dass der über zwei Etappen erschlossene Gipfel eine „steile“ Angelegenheit ist, belegt ohnehin das Fehlen einer „Blauen“. Besonders Kals ist ein eher ruhiger Ort geblieben, doch auch in Matrei ist nie die Hölle los. Wers ganz ruhig liebt, der kann mitten im Skigebiet auf der Adler-Lounge logieren. Aber auch die Anfang Dezember eröffnenden Luxuschalets des neuen Gradonna Mountain Resort der Liftgesellschaft werden keinesweg vom Lärm umbrandet sein.
Homepage: www.gg-resort.at



