(klicken um zu vergrößern)

Wetter

Aktuelles Wetter


Bewölkt
Bewölkt
14 C
Luftfeuchtigkeit: 55 %
Wind: NO mit 8 km/h

Quelle: www.google.com

Vorhersage

Do.
Vereinzelt stürmisch
Vereinzelt stürmisch
8 - 18 C

Fr.
Vereinzelt Regen
Vereinzelt Regen
6 - 17 C

Sa.
Vereinzelt Regen
Vereinzelt Regen
6 - 16 C

Fakten

Sportarten:

Rodeln Snowboard Langlauf Touren Nachtrodeln Skating Freeride

Pistenkilometer:

Gesamt 246 km
davon Leicht 125 km
Mittel 65 km
Schwer 56 km
Pisten von 654 m bis 2430 m Seehöhe

Lifte:

Gesamtzahl 64
davon 4 Großkabinen, 12 EUB Kleinkabinen, 25 Sessellifte, 23 Schlepplifte, Stundenkapazität 95.837 Personen

Skigebiete:

Montafon im Einzelnen: Silvretta Montafon, Golm, Gargellen, Silvretta Bielerhöhe, Kristberg

Auskunftstelefon:

+43 (0) 5556 / 75440-0

Loipen:

Gesamt 95,5 km
Classic 95,5 km
Skating 29 km

Toptipp:

Neue Skischaukel über St. Gallenkirch
Varianten (Tipps): Silvertip Skisafari, Madrisa-Roundtour, Nidla Variantenabfahrt

Besonderheiten:

Höhenloipe 36,5 km, 2 Nachtrodelbahnen mit Flutlicht, Alpine-Coaster-Golm, Hochjochtotale: jeden Mittwoch Frühauffahrt

Skiverleih:

24

Skischule:

9

News:

Verbindung der Skigebiete Silvretta Nova mit Hochjoch durch Verbindungsbahn „Grasjoch Bahn“ und „Hochalpina Bahn“

Preise:

Tageskarte
HS/Kind: EUR 19,20 - EUR 24,-
HS/Erw.: EUR 29,50 - EUR 42,-
6-Tages-Pass
HS/Kind: EUR 127,-
HS/Erw.: EUR 194,50
Aktionen: Familienfreundliches
Montafon, „4 Tage genießen, 3 Tage bezahlen“, „7 Tage genießen, 5 Tage bezahlen“

Informationen:

Montafon Tourismus GmbH, Montafonerstraße 21, 6780 Schruns, Tel: +43 (0) 5556 / 722530


Topevents

14.04.2012
"King of the Water" Contest mit McDriver Live
10.03.2012
4. Diabolo-Race am Golm
03.03.2012
Sajas Park Games
11.02.2012
Silvretta Montafon Freeride Festival by Eric Themel
26.12.2011 - 06.01.2012
Montafoner Winterzauber
16.12.2011 - 17.12.2011
Montafoner Partynacht
09.12.2011 - 10.12.2011
Montafoner Partynacht
08.12.2011
Ski Opening Party

Restaurants & Hütten

Heimspitze (1.400 m) Nr. 53 6787, Gargellen
Valisera Hüsli Bergstation Valisera 6791, St. Gallenkirch

Bilder

Beschreibung

Von Schruns bis zur Silvretta reihen sich Skiklassiker an einer Perlenkette. Eine Kette, die diesen Winter einen neues, wertvolles Glied erhalten hat: Das ohnehin schon hochansehnliche Gebiet der „Silvretta Nova“ ist nun lifttechnisch mit dem in den vergangenen Jahren nicht mehr ganz am letzten Stand der Lifttechnik aufwartenden Hochjoch verbunden. Dadurch wird das Montafon nun mit knapp 300 Pistenkilometern zum größten zusammenhängenden Skigebiet des Ländles. Kern der Innovation ist die Grasjoch-Bahn, die bei St. Gallenkirch nun von der Talstation der Valisera- Bahn zur Grasjochhütte führt. Leider wird diese Bahn keine neuen Abfahrten ermöglichen, selbst Varianten gehören hier eher ins Abenteurertum. Ganz anders aber die anschließende, zweite neue Bahn, die vom Grasjoch hinauf auf das Hochjoch führt.

Damit wird der höchste Punkt des gesamten Skigebiets nun mit reizvollen Pisten besser erschlossen. Insgesamt befindet man sich in diesem Raum am Schnittpunkt zwischen der kantigen, hochalpinen Silvrettaregion und dem eher von Grasbergen geprägten Talanfang. Denn ganz sanft und naturverbunden beginnt hinter Bludenz das Montafon. So ist auch Schruns-Tschagguns mehr als nur ein Wintersportzentrum. Man sieht es schon an den rätoromanischen Ortskernen – und der möglichen Anreise mit dem Bähnle. Das macht die Gegend ein wenig „schweizerisch“, ein Eindruck, den der Sprachklang Einheimischer für den Angereisten noch verstärkt.

Wer hier urlaubt, ist in der Regel nicht der reine Pistenfreak. Falls doch, empfiehlt es sich, den einheitlichen Liftpass zu nutzen – und auch ab und zu in das hintere Montafon vorzudringen. Das von Norden kommend erste Skigebiet, das Silbertal, von wo auch die Kristberg-Gondel ein kleines Gebiet erschließt, zählt folglich auch zu den romantischsten Plätzen im Lande.

Abseits von Schruns und Tschagguns kommen klingelnde Pferdefuhrwerke entgegen, andernorts beleben Wanderer mit Hunden den Winterwanderweg zur Lindauer Hütte, wieder andere nutzen die Strecke unter den Drei Türmen zu einer endlosen Rodelfahrt. All das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass speziell der „Glatzkopf“ Golm ein erstaunliches Skigebiet ist. Nicht nur wegen des riesigen Rohrs des Wasserkraftwerks, das eine Piste teilt. Richtig zur Sache geht’s, fährt man vom höchsten Punkt durch einen kleinen Tunnel auf die Schattenseite: Im Außergolm lockt mit der bis zu 70 Prozent steilen, harten „Diabolo“ eine der steilsten präparierten Abfahrten.

Auf der Sonnenseite ist Genuss angesagt, inklusive verlockender Hütten wie dem gemütlichen Haus Matschwitz. Womit das Thema Schneeverhältnisse angesprochen wäre. Weil bereits 85 Prozent der Pisten rasch unter einer Kunstschneedecke verschwinden können, hat der frühe Winterstart am Golm schon Tradition. Andererseits ist hier aber auch meist früher Schluss. Die längste Abfahrt (9,2 km) führt ganz hinunter bis Vandans, wo parallel zur neuen Gondel der Alpine Coaster für Action sorgt.

Zweites traditionsreiches Skigebiet ist das Hochjoch, dessen eher unorthodoxe Erschließung von Schruns und Silbertal aus zu punktuellen Liften führt. Andererseits: Mittwoch, sieben Uhr: Bis zu 70 Enthusiasten versammeln sich zur „Hochjochtotale“ an der Talstation in Schruns. Die ersten Bergspitzen erröten schüchtern, manche werfen während der Auffahrt ihre Morgenschleier ab. Beim Liftausstieg scharren alle in den Startlöchern. Zuerst wird noch heißer Tee verabreicht – aber dann! „Am besten fährt man die Abfahrt auf einen Zug durch. Aber es kommt nicht aufs Tempo an!“ Sprach’s – und ward nicht mehr gesehen.

Zwölf Kilometer, 1700 Höhenmeter: In einem Zug? Nein, wenn die Schenkel schon morgens brennen, macht der Genuss Pause. Lieber selbst nach den ersten feinen Carvingschwüngen über den weißen Teppich einmal eine Rast einlegen. Das überwältigende Panorama, wie man es an einem Skitag nur selten zu sehen bekommt, will aufgesogen sein. Weiter geht es über die, obwohl bestens präparierte, in unteren Regionen härter werdende Piste dahin, ehe sich nach einem kleinen finalen Steilstück die Talstation ankündigt. Womit die „Hochjochtotale“ aber noch nicht ganz absolviert wäre. Unten hat sich die komplette Frühschicht wieder versammelt. Ehe der reguläre Skibetrieb startet, geht es abermals bis zum Kapell- Restaurant, wo das Bergfrühstück wartet – als zweiter Durchgang des Genussparcours. Stilecht mit „Bewusst Montafon“ Köstlichkeiten.

Eine andere Variante am oberen Ende des Montafon, für alle, die das Tal so erleben wollen wie Ernest Hemingway in den Wintern 1925/1926. Zumindest von der Intention des Naturerlebnisses her. In der Früh von Partenen mit der Vermuntbahn die erste Stufe der mit Wintersperre belegten Silvrettastraße überwinden. Dann im stollentauglich kleinen Postbus hinauf zu Bielerhöhe (2032m), wo bei der Tunnelausfahrt bisher noch jeder Filmer vom gleißenden Licht überrascht wurde. Oben wartet eine Loipe am zugefrorenen See, vor allem aber die Abfahrt nach Galtür. Von dort zieht einem die Pistenraupe aufs Zeinisjoch. Den krönenden Abschluss der Silvretta-Skisafari bildet die endlose Abfahrt durchs Ganifer nach Partenen. Mit gültigem Liftpass ist man ab 14 Euro live dabei. Doch auch die „richtigen“ Skigebiete sorgen für mehr als ein Tagesprogramm. Inklusive der im Skipass enthaltenen Golm und Hochjoch ist eine Woche rasch vorüber. Silvretta Nova ist eines der vom Ablauf am besten erschlossenen Skizentren. Von Gaschurn und St. Gallenkirch führen zwei adäquate Bahnen leistungsstark auf über 2000 Meter – in deren Mitte die magnetische Senke der Alpe Nova, wo sich etwas mehr Leute tummeln. Fahren wir auf die Alpe Stoba, wartet retour ein oft beinharter Steilhang in einem sonst bestens präparierten, mittelschweren Gelände. Die Verlockung, sich zuvor in der Nova Stoba zu stärken, ist groß: Das größte Bergrestaurant im Alpenraum versorgt bis 1500 Menschen in unterschiedlichen Stuben. Wobei am anderen Kamm Valisera Hüsle oder Sennhütta ebenfalls kulinarisch verführen.

Alle Hütten gehören zu den Bergbahnen, leider ist Speis und Trank trotzdem nicht im Liftpass inkludiert. Skifahrerisch bietet die Schwarzköpfle- Route, eigentlich ein weit offenes Gelände, alle Möglichkeiten, wobei durch einzelne Tröge die Schneeverhältnisse punktuell stark wechseln können.

Tolle Tiefschneevarianten lassen sich auch im dritten Skigebiet Gargellen vor allem unterhalb des Sessellifts zum Schafberghüsli aufspüren.

Homepage: www.montafon.at

Share |