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Gletschergebiet Sölden zur Übersicht


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Fakten

Pistenkilometer:

Gesamt 34,5 km
Leicht 25,4 km
Mittel 5,4 km
Schwer 3,7 km

Lifte:

33 (im Gletschergebiet 10)
Stundenkapazität: 67.354 Personen (im Gletschergebiet 22.000)

Skigebiete:

Alle Angaben für das Gletscherskigebiet Rettenbach- und Tiefenbachferner ohne das damit verbundene Winterskigebiet Sölden. Die Gesamtangaben stehen beim Skigebiet Sölden.

Auskunftstelefon:

Bergbahnen Tel.: +43 (0)52 54 / 50 8

Besonderheiten:

1 Funpark, BIG3-Aussichts-Plattformen.

Skiverleih:

29

Skischule:

9

Preise:

Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 52,- / 39,50 / 26,50
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 269,- / 2ß2,- / 134,50
Snowkids (2009 – 2012) 2,- Euro pro Tag; Senioren ca. 20 %. (Damen ab Jg. 1957, Herren

Informationen:

6450 Sölden, Ötztal Tourismus, Tel.: +43 (0)57 200 200


Topevents

21.04.2017
Gletscherschauspiel Hannibal
22.10.2016 - 23.10.2016
Fis Skiweltcup Opening Sölden

Unterkünfte

Hotel Schöne Aussicht Bewertet mit 5 Sterne

Bilder

Beschreibung

ALLJÄHRLICH SCHAUT DIE (SKI)WElT zu Saison- beginn auf die Gletscher oberhalb von Sölden. Es ist der Moment, wo erstmals die alpinen Cracks aufeinandertreffen, das jeweilige Leistungsniveau für den kommenden Weltcupwinter abgesteckt wird. Trotz dieser Regelmäßigkeit, die nur ein einziges Mal katastrophalem Regenwetter zum Opfer fiel, kann niemand behaupten, das Spektakel wiederhole sich nur. Da wären in vorderster Front die Damen und Herren zu nennen, die sich durch den Riesenslalom bewegen, als dienten die Tore nur der Beschleuni- gung. Denn jedes Jahr werden durch den frühen Termin neue junge Stars geboren, die sich in den folgenden Monaten erst bestätigen müssen.

Neu ist seit dem Vorjahr auch, dass neben den Österreichern Lindsey Vonn, Julia Mancuso, Ted Ligerty und Bode Miller Heimvorteil genießen. Denn die US-Skiteams werden, nicht gerade zur Begeisterung des Österreichischen Skiverbandes, von Sölden (Herren) beziehungsweise Obergurgl (Damen) gesponsert. Spaß macht es auf jeden Fall, den alpinen Rennläufern zum Saisonstart auf die Beine zu schauen. Oder ins Gesicht, wenn man sich mit ihnen in der Gondel nach oben bewegt. Was ebenfalls jedes Jahr neu ist, ist die Piste. Denn durch die Gletscherschmelze wird die Rennstrecke am Weltcuphang jedes Jahr steiler. 2012 erreichte das Gefälle stellenweise 62 Prozent.

WÄHREND DIE WELTCUPRACER sich an der frühmorgendlich-knackigen Rennpiste begeistern, erfreut den Genießer doch eher das weniger kon- ditionsraubende, schmierige Weiß. Am schönsten wird es in dieser Höhenlage, wenn sich die Son- ne Richtung Zenit bewegt. Die Komfortzone des Gletscherskigebiets ist der durch einen Skitunnel erreichbare Tiefenbachferner. Hier fühlen sich nicht nur die Snowboarder besonders wohl. Endlos weite Carving-Schwünge lassen sich ziehen, der Spaß liegt im Tempo. Wobei es gilt, auf die nicht so we-

nigen Mitcarver und viele schwächere Skiläufer und Boarder Rücksicht zu nehmen. Gegen Ende geht es am riesigen Beschneiungsteich vorbei und mit der 8er-Gondel auf den höchsten Punkt, wo die 20 Meter auskragende BIG3-Aussichtsplattform, 60 Meter über dem Grund, einen weiten Blick in die Bergwelt – und hinüber zum nicht weit entfernten Pitztaler Gletscher ermöglicht. Wobei sich die Verbindung der beiden Gletscherskigebiete schon in einer sehr konkreten Planungsphase befindet.

WIE AUF GLETSCHERN häufig zu beobachten, ähneln sich die Pisten. So auch hier, wo die Schlepp- lifte am Mutkogl eher in die Kategorie „more of the same“ zählen. Natürlich lockt in der Weite des Geländes immer wieder Tiefschnee, doch in Gletscherregionen sollten derartige Abenteuer besser vermieden werden, denn die zugeschneiten Spalten sind tückisch. Trotzdem, ganz kann man es nicht lassen. Und in Begleitung eines jungen, aber gletschererprobten Skilehrers ist das auch zu verantworten. Aber wo es Absperrzäune gibt, sind diese strikt zu beachten! Dort, wo sich die Rennläufer über die schwarze Piste 31 in die Tiefe stürzen, befindet sich von unten gesehen links ein dramatischer Gletscherbruch. Wir hielten uns relativ nahe der Rennpiste, umkurvten die großen Spalten von oben gesehen knapp rechts. Ein genialer Tiefschneehang, aber wirklich nur in Gemeinschaft mit sehr erfahrenen Kennern der Gegebenheiten zu vertreten. Sonst ähnelt der Rettenbachgletscher durchaus dem Bruder auf der anderen Seite. Am besten folgt, wer nicht zu harte Pisten sucht, hier dem Sonnenstand. In dieser Form einmalig ist in Söl- den die Skiverbindung über das „Golden Gate“ vom gewachsenen Skigebiet auf den Gletscher (3.249 Meter). Die Runde ist etwa in vier Stunden zu be- wältigen. Eine weitere Besonderheit am Gletscher selbst ist ein Ausstellungs- und Testzentrum, in dem alle führenden Sportartikelerzeuger vertreten sind.

WIE AUF GLETSCHERN häufig zu beobachten, ähneln sich die Pisten. So auch hier, wo die Schlepp- lifte am Mutkogl eher in die Kategorie „more of the same“ zählen. Natürlich lockt in der Weite des Geländes immer wieder Tiefschnee, doch in Gletscherregionen sollten derartige Abenteuer besser vermieden werden, denn die zugeschneiten Spalten sind tückisch. Trotzdem, ganz kann man es nicht lassen. Und in Begleitung eines jungen, aber gletschererprobten Skilehrers ist das auch zu verantworten.

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