Das Zillertal ist Tourismus gewordener Superlativ, was Hotelbetten, Tagesskifahrer oder das vielfältige Liftangebot betrifft. Doch damit nicht genug, wuchert etwa die „Zillertal Arena“ über den Gerlospass bis Wald-Krimml im Salzburger Pinzgau. Dazwischen liegen 38 Straßenkilometer. Über die Wilde Krimml ist es ein landschaftlich lohnenswerter Ausflug ohne Kraftanstrengung, bei dem hin/retour gut 20 Lifte zu bewältigen sind.
Etwas kompakter präsentiert sich die „Erste Ferienregion im Zillertal“. Sie startet bei Fügen mit dem nicht angebundenen Spieljoch und steigert sich dann mit Hochfügen bis auf 2500 Meter. Tagesgäste bleiben hier eher fern, denn die Straße windet sich quälend lange auf 1500 Meter. Da fährt der Mensch lieber noch fünf Kilometer im Tal und startet von Kaltenbach ins Hochzillertal. Am höchsten Punkt, unterhalb des Marchkopfs, sind die beiden Gebiete verbunden. Für den anspruchsvollen Skifahrer der Höhepunkt in jeglicher Hinsicht: Richtung Hochzillertal, wo vier Skirouten und Abfahrten namens Wedele-
express die glänzenden Möglichkeiten optimal offenbaren. Ebenso nach Hochfügen, wo schattige Abfahrten scharfe Kanten erfordern, während sich gegenüber auf ganz sanften Hängen Familien tummeln.
Extravagant sind hier die Kontraste von „Masse und Klasse“. So sind in Hochfügen Topphotels mit ebensolcher Küche vertreten. Die Spitze hochalpinen Lifestyles im Hochzillertal bildet die nicht zufällig an Swarovski gemahnende „Kristallhütte“ (2147 Meter). Nicht nur Küche und Events, auch die Zimmer begeistern. Ganz zu schweigen vom Sonnenaufgangserlebnis – und an Glückstagen den garantiert ersten Schwüngen im Pulver. Das animierte, diesen Winter zwei Gipfel weiter auf 2350 Meter die „Wedelhütte“ zu einem kleinen Fünfsternehotelchalet mit allen Mätzchen zu formen. Neu gibt’s übrigens eine zweite Talabfahrt vom Hochzillertal nach Aschau.









