Wenn schon nicht alljährlich, so wandelt sich der Zeller See doch häufig zu einer spiegelblanken, zugefrorenen und belebten Eisfläche. Dann gewinnt die internationales Publikum anlockende Bezirksstadt mit Gletscherblick eine zusätzliche Dimension. Die andere, wichtigere bildet von Dezember bis in den April hinein die Bühne für tausende Skiläufer und Snowboarder, reicht auf exakt 2000 Höhenmeter und hört nun in kesser Abkürzung auf Schmitten. Ein einziger Berg, doch an nicht nur im Winter eifrig genutzten Aufstiegsmöglichkeiten vom Tal herrscht kein Mangel. Da lässt es sich bequem in drei Etappen vom südlichen Ortsteil Schüttdorf hinaufgondeln. Oder direkt aus der Stadt in der Kombination CityExpress – Hirschkogel-Express – Breiteckbahn. Speziell in schneeärmeren Zeiten sollte vom großen Parkplatz Köhlergraben aus mit trassXpress oder Schmittenhöhegondel direkt der Gipfel angesteuert werden. Wobei: Absolut auf den Gipfel kommt nur, wer die alte Bahn nützt, der trassXpress landet ebenso wie Breiteck- und Areitbahn knapp südlich darunter. Von dort geht es hinter dem Rücken in eine Senke, wo dann die Kapellenbahn, Gipfelbahn und die etwas abgelegene, urige Pinzgauer Hütte warten. Ist die Spitze, die keine ist, erreicht, steppt nahe der alten Holzkapelle meist der Bär. Die kürzeren Abfahrten auf der nordwestlichen „Rückseite“ der Schmittenhöhe bieten die beste Chance auf Pulverschnee und kleine Varianten.
Die wahrlich langen und breiten Abfahrten Richtung Zell am See sind klar strukturiert, großteils glatt gehobelt, und nur manchmal im Frühjahr lässt die Kombination aus intensiver Beschneiung, Naturschnee und Sonneneinstrahlung nachmittags Pisten und in der Folge konditionsbedingt die Knie weich werden. Wer Wärme uneingeschränkt schätzt, wird von vornherein über die Sonnenalmbahn den Sonnkogel ansteuern. Vergleichsweise knackig hart präsentiert sich dagegen oft die als schwarze Nummer 14 gekennzeichnete direkte Abfahrt trassXpress.









