Manch Deutscher wundert sich darüber, dass Deutschlands höchster Gipfel (2962 Meter) Namensgeber einer Tiroler Region ist. Doch die Zugspitze überragt nicht nur das Tal, sie kann auch von Ehrwald rasant mit der Seilbahn erstürmt werden. Am „Platt“, womit über das Gefälle schon alles gesagt wäre, fahren Schlepper bis weit ins Frühjahr. Runter geht es, zumindest offiziell, nur mit der Bahn. Doch mit einem Skiführer können entsprechend ausgerüstete Boarder und Skikönner über bis zu 45 Grad steile Hänge 2000 Höhenmeter bis Ehrwald abfahren. Durch die „Neue Welt“, ein unvergessliches Erlebnis!
Blickt man von der Zugspitze hinab, erkennt man das offene, schwach bebaute Becken, an dessen Ränder sich auf 1000 Meter die mit reichlich Hotels bestückten Hauptorte Biberwier, Ehrwald und Lermoos drücken. Rundum typische Familienskigebiete, alle auch mit Funparks versehen. Wen wundert’s, dass sich viele Hotels – mit der Alpenrose Lermoos an der Spitze – auf Familien mit, oft ganz kleinen, Kindern eingestellt haben. Speziell die überschaubare Skischaukel Bichlbach-Berwang (1340 Meter) kombiniert anfängergerechte Pisten mit lagebedingt hoher Schneesicherheit, die ab diesem Winter durch Beschneiung des Krallerlifts zusätzlich abgesichert ist. Wie leicht zu erahnen, bietet die Zugspitzregion nicht zuletzt Langläufern und Winterwanderern optimale Möglichkeiten, in aller Ruhe klare Schneeluft in ihre Lungen eindringen zu lassen.
Etwas intensiver wird das Skileben allmählich am Skigebiet Marienberg von Biberwier. Die Ursache dafür ist die jugendorientierte Bleibe „The Cube“ mit NTC-Station, ein weiteres Hotelprojekt entsteht. Das Gebiet selbst ist ein „Einzelberg“ mit einer breit ausgeschlagenen Abfahrt und einigen Varianten. Wie alle Skiberge der Zugspitzarena nahe der Fernpassstraße und somit besonders an Wochenenden bei bayrischen Tagesskifahrern äußerst beliebt.










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