Innerhalb des länderübergreifenden Verbunds Ski amadé verknüpft die Salzburger Sportwelt allein vier Täler. Nur Filzmoos genießt hier eine gewisse Sonderposition. Erst von der Bergstation der Papagenobahn auf knapp 1600 Meter, Höhepunkt des Filzmooser Gebiets, lässt sich die Weite der restlichen Sportwelt erahnen. Etwa für denjenigen, der auf der Höhenloipe seine 12-Kilometer-Runde zieht. Insgesamt ist dieses Gebiet ein Hort der Ruhe, in dem alle Familienmitglieder mittags zusammenfinden können. Skifahrerische Herausforderungen bleiben unter der Bischofsmütze dafür den zahlreichen Tourengehern vorbehalten.
Auf der anderen Seite des Ennstals tobt da schon eher das pralle Pistenleben. Geht man es in den Talorten Radstadt und Altenmarkt noch vergleichsweise gemütlich an, präsentiert sich das weltcuperprobte Hoteldorf Zauchensee in jeglicher Hinsicht von der intensiveren Seite. Denn schon allein die meist knochenharte Kälberlochpiste hat es in sich. Auf dieser Weltcup-Piste holen sich viele Speed-Teams den letzten „Schliff“ für den Winter. Dann kann eine kurze Zwischenrast in der Gamskogelhütte schon zur rechten Zeit kommen. Doch der Talschluss von Zauchensee bietet noch mehr traumhafte Skihänge. Lassen wir uns einmal ein wenig aus der Piste treiben, dann wählen wir vom Gamskogel knapp neben der Abfahrt Nummer 9 eine perfekte Skiroute, die genug Platz für Experimente lässt, aber auch Tiefschneeneulinge nicht abschüttelt. Sie führt wie so gut wie alle Touren wieder direkt ins Hoteldorf, wo der Gast im „Zentral“ den baumlangen Abfahrer Michael Walchhofer gar nicht so selten in seinem eigenen edlen Hotel relaxen sieht. Die einzige Abfahrt, die nicht in Zauchensee endet, führt vom Rosskopf nach Flachauwinkl und ist der Anschluss in die Sportwelt-Skischaukel nach Kleinarl. In diesem „Eck“ zieht diesen Winter dank der 8er-Kabinenbahn und dem 6er-Sessellift Flachauwinkl-Zauchensee sowie dem Jet3 am Rosskopf Topkomfort ein.








