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Salzburger Sportwelt – 3-Täler-Skischaukel zur Übersicht


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Fakten

Sportarten:

Rodeln Snowboard Langlauf Touren Nachtski Skating Freeride

Pistenkilometer:

gesamt 350 km
Leicht 113 km
Mittel 199 km
Schwer 38 km

Lifte:

100 Lifte
Stundenkapazität 140.000 Personen

Skigebiete:

Flachau, St. Johann-Alpendorf,
Wagrain, Zauchensee-Flachauwinkl-
Kleinarl, Radstadt/Altenmarkt, Eben,
Filzmoos, Goldegg

Auskunftstelefon:

06457/2929

Loipen:

Gesamt 190 km
Classic 181 km
Skating 167 km

Toptipp:

Tiefschnee
Zauchensee Gamskogel Ostabfahrt

Besonderheiten:

Soletherme Amadé, ab Oktober 2010
in Altenmarkt
Nachtskifahren in Flachau am Dienstag
und Donnerstag
Längste Rodelbahn in Radstadt

Skiverleih:

50

Skischule:

24

Preise:

Tageskarte (HS/ Erw/Kd)
Euro 41,- / 21,50
6-Tage-Skipass (HS/Erw/J/Kd)*
Euro 203,- / 162,50 / 105,50
Ski amadé komplett

Informationen:

Ermäßigungen
In ganz Ski amadé Kinder und Jugendliche
an jedem Wochenende (Samstag
und Sonntag) zu ermäßigten Preisen
mit bis zu 35 % Rabatt gegenüber
dem Normaltarif*.
Sixty Plus, Ladies Week, Osterfamilienaktion.


Restaurants & Hütten

Hubertusstube (1057 meter) Filzmoos 1 5532, Filzmoos

Bilder

Beschreibung

Innerhalb des länderübergreifenden Verbunds Ski amadé verknüpft die Salzburger Sportwelt allein vier Täler. Zurückhaltend gerechnet. Sie quert die Tauernautobahn und Bundesstraßen. Um Überblick zu wahren, orientiert man sich an der Ost-West- Achse. Genau genommen ist das aber völlig unnötig, denn gemeinhin nimmt man an einem Ort Quartier und genießt einfach die Pisten. Die Lieblingspiste vielleicht öfters. Das schönste an diesem Skiverbund, der noch dazu in den Megazusammenschluss Ski amadé eingebunden ist: Wird nicht direkt an der Haustür angeschnallt, öffnet sich eine schier unendliche Auswahl.

Wie eine Spinne im Netz logiert man in Flachau oder Zauchensee. Doch jedes Eck fasziniert auf seine Art. So genießt Filzmoos als östlichster Punkt eine gewisse Sonderposition. Erst von der Bergstation der Papagenobahn auf knapp 1600 Meter, Höhepunkt des Filzmooser Gebiets, lässt sich die Weite der restlichen Sportwelt erahnen. Etwa für denjenigen, der auf der Höhenloipe seine 12-Kilometer- Runde zieht. Insgesamt ist dieses Gebiet beschaulich ruhig, zu Mittag finden alle Familienmitglieder in den Hütten gemütlich zusammen. Spitzengastronomisch ist Filzmoos dank Köchin Johanna Maier Kult, skifahrerische Herausforderungen bleiben unter der Bischofsmütze den zahlreichen Tourengehern vorbehalten.

Auf der anderen Seite des Ennstals tobt schon eher das pralle Pistenleben. Wobei es in den durch eine kleine Skischaukel verbundenen Talorten Radstadt und Altenmarkt vergleichsweise kleinstädtisch zugeht. Neu eröffnete am 16. Oktober 2010 in Altenmarkt die Familien Soletherme Amadé. 1300 m2 Wasserfläche in unterschiedlich temperierten Becken, eine Looping-Rutsche sowie die „Eventsauna“ sollen Abwechslung zum Pistenalltag garantieren. Eine kurze Skibusfahrt höher – und schon geht es im quirrligen, weltcuperprobten Hoteldorf Zauchensee weiter. Hier wird das Skifahrerleben in jeder Hinsicht intensiver. Schon allein die meist knochenharte Kälberlochpiste hat es in sich.

Auf dieser Weltcuppiste, an der sich nach dem Dreikönigstag wieder die Skidamen matchen, holen sich viele Speed-Teams schon früh den letzten „Schliff“ für den Winter. Für den Amateur kann eine kurze Zwischenrast in der Gamskogelhütte schon zur rechten Zeit kommen. Doch der Talschluss von Zauchensee bietet noch weitere traumhafte Skihänge. Lassen wir uns einmal ein wenig aus der Piste treiben, dann wählen wir vom Gamskogel knapp neben der Abfahrt Nummer 9 eine perfekte Skiroute, die genug Platz für Experimente lässt, aber auch Tiefschneeneulinge nicht abschüttelt. Sie führt wie fast alle Touren wieder direkt ins Hoteldorf, wo der Gast im „Zentral“ den baumlangen Abfahrer Michael Walchhofer gar nicht so selten in seinem eigenen edlen Hotel mit seinen Kindern oder relaxen sieht.

Die einzige Abfahrt, die nicht in Zauchensee endet, setzt die Skischaukel vom Rosskopf nach Flachauwinkl fort. Ein toller Hang. Das Treiben darauf ist von der Tauernautobahn aus immer gut einzusehen. Diese wird für den Anschluss der Sportwelt-Skischaukel nach Kleinarl unterquert. In dieses „Eck“ zog vergangenen Winter dank der 8er-Kabinenbahn und des 6er-Sessellifts Flachauwinkl-Zauchensee, sowie den Jet3 am Rosskopf Topkomfort ein. Komfort, der sich nicht zuletzt in reduzierten Wartezeiten ausdrückte. Denn (allzu) schnell bringt die Tauernautobahn, Feriensamstage ausgenommen, Pistenfans aus Nord und Süd zu diesem Großparkplatz. Längst bewegen wir uns bei dieser in der Realität unmöglich in einem Tag zu bewältigen Tour in der österreichweit längsten abschnallfreien Zone.

Von Flachau über Wagrain und bis nach St. Johann-Alpendorf führt diese Schaukelei noch weiter. Mit Flachau und Kleinarl sind nun die besterschlossenen Skiberge ereicht. Da kann es manchmal schon zur Kunst werden, im Gewirr der zahllosen Aufstiegshilfen nicht den Überblick zu verlieren.

Als Musterbeispiel darf Hermann Maiers Hausberg Grießenkareck gelten: Von allen Seiten hieven komfortable Liftanlagen Wintersportler nach oben. Dort warten weitläufige, meist optimal präparierte Hänge, die zu langen Carvingschwüngen einladen. Ein bisschen Tempo kann nicht schaden, will man die komplette Dreitäler-Schaukel in beide Richtungen absolvieren. Gefährlich wird’s dabei nur, wenn man im überwiegend von Familien bevölkertem Gebiet in Hermann- Maier-Stimmung gerät. Manchmal erweisen sich aber auch die zahllosen stimmigen Hütten als Stolpersteine für das Vorhaben, diese Schaukel bis ins Alpendorf als Tagesprogramm zu bewältigen. Freunde lautstarken Trubels kommen an beiden Enden des Gebiets, im Alpendorf ebenso wie in Flachau, voll auf ihre Kosten. Bis in den späten Abend hinein.

Für skifahrerische Extremisten ist die Region, die sowohl zwischen Flachau und Flachauwinkl, als auch zwischen Kleinarl und Wagrain mit Altenmarkt-Zauchensee und Radstadt per Bus verbunden ist, wenig herausfordernd: Ausgenommen die beiden wahren, aber doch eher kurzen Steilhänge am Sonntagskogel und der Top-Liner-Mulde unterhalb des Saukarkopfs. Sonst bewegen wir uns hier überwiegend wenig anspruchsvoll im idealen Gebiet der Grasberge, knapp unter 2000 Metern. Bei Nebellagen kann man in Waldschneisen sehr rasch wieder Sicht gewinnen. Auch ist man gewöhnlich vor Kälteschocks gefeit und genießt bei fast vollständiger Kunstschneeunterlage einfach raumgreifenden Skilauf. Wobei das Finale oberhalb von St. Johann im Alpendorf nicht zu unterschätzen ist. Das Sensationelle daran: Hinter Wagrain gibt es keine weiteren Taleinstiege mehr, aber mehrere Taleinschnitte werden mit Liften überwunden. Die Pisten sind nie besonders lang, aber etwa die 280 Meter Höhendifferenz vom Sonntagskogel über die „Schwarze“ fordert trotzdem.

Purer Genuss bietet final die breit ausgeschlagene Abfahrt nach St. Johann, wo einem bereits die ersten abendlichen Rodler Schlitten ziehend entgegenkommen können.


Homepage: www.salzburgersportwelt.com

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