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Saalbach-Hinterglemm mit Leogang & Fieberbrunn zur Übersicht


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Fakten

Sportarten:

Rodeln Snowboard Langlauf Touren Skating Freeride

Pistenkilometer:

Gesamt 270 km
Leicht 140 km
Mittel 110 km
Schwer 20 km
Skirouten 15 km
Pisten von 840 (Saalbach 1.003 Meter) bis 2.096 Meter Seehöhe

Lifte:

70
Stundenkapazität über 132.000 Personen

Skigebiete:

Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn

Auskunftstelefon:

Saalbach: +43 (0)65 41 / 62 71-0, Hinterglemm: +43 (0)65 41 / 63 21-0
Leogang: +43 (0) 65 83 / 82 19-0, Fieberbrunn: +43 (0)53 54 / 56 333-0

Loipen:

Gesamt 292 km (gesamte Region), inkl. Hochfilzen

Toptipp:

Tiefschnee: Neue 5 km lange Skiroute Hörndlinger Graben in Fieberbrunn, Natural Freeride Parks im
gesamten Skicircus, Variante Spieleckkogel - Lenggau. Hinterglemm links neben Piste 6.

Besonderheiten:

4 Snowparks, teils mit Flutlicht, natural Freeride-Parks, Funcross Hochalm, Flutlicht, Ski Movie,
Speedstrecke, Snowtubing, Rodelbahnen, Baumzipfelweg + Golden Gate Bridge, Flying Fox.

Skiverleih:

45

Skischule:

18

News:

10er-Bahn Schönleiten, 10er-Gondel „12er Express“, Doppel-Tellerlift Oberschwarzach,
Speicherteich Asitz II (74.000 m3), weitere Beschneiungsanlagen.

Preise:

Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 52,- / 39,- / 26,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 250,- / 187,50 / 125,-
Power of Zehn: Für alle unter 19 Jahren (geb. 1998 - 2010) jeden Samstag nur EUR 10,00.
Osterbonus: Gratis-Skipass Jg. 2000 und jünger, bei gleic

Informationen:

Saalbach Hinterglemm, 5753 Saalbach, Tel.: +43 (0)65 41 / 68 00-68
Saalfelden Leogang, 5771 Leogang, Tel.: +43 (0)65 82 / 70 660
Tourismusverband Pillerseetal-Fieberbrunn, Tel.: +43 (0)53 54 / 56 304


Topevents

13.01.2017
Mountainattack
08.12.2016 - 11.12.2016
Rave on Snow
02.12.2016 - 04.12.2016
Bergfestival
05.12.2015 - 08.12.2015
Snow Mobile Race

Bilder

Beschreibung

Der nächste Schritt ist immer der Wichtigste. Nachdem man sich im Vorjahr – für ein Jahr– zum größten zusammenhängenden SkigebietÖsterreich gekürt hatte, steht nächstes Jahr derAnschluss der Schmittenhöhe an. Wer glaubt, dassder Intermezzowinter zum Atemholen genutzt wird,kennt die Saalbacher schlecht. Nun, es sind keinespektakulären Bahnen, sondern eher welche, dieden Wert von Saalbach-Hinterglemm als idealenPlatz, den Skilauf zu erlernen unterstreichen. Dasgilt weniger für die deutlich verstärkte untereSektion der Schönleitenbahn. Diese Aufrüstungerfolgte bereits in Hinblick auf die nächstjährigeVerbindung mit Zell am See, aber die kurzeGondelbahn 12er-Express verbindet komfortabeldie Übungslifte mit dem Zwölferkogel. In diesemBereich wurde auch der Oberschwarzachlift zueinem Doppel-Tellerlift.Die Vorzüge des vorjährigen Zusammenschlussesmit Fieberbrunn macht die Erstbefahrung deutlich.Reger Verkehr herrschte auf der F14 Vierstadlalm.Knirschender Kantensound, ab und zu eine kleineSchneefontäne am Pistenrand. Wenige Meter unterdem Reiterkogel zweigt die neue Piste ab. Erstordentlich breit und immer wieder mit Steilstufenversehen, wird sie nach unten zu nur ein wenigschmäler. Hart präparierte 727 Meter fein kupierterHöhenunterschied, mit einer kleinen Variante alszusätzliche Herausforderung. Von der GondelbahnTirolS war schon viel zu hören, dass damit aberauch diese prächtige Abfahrt Realität wurde, istweniger bekannt. Dabei sind neue Skipisten selteneranzutreffen, als neue Seilbahnen. Skifanshaben das rasch erkannt. In den ersten Tagen uneingeschränktenBetriebs herrschte fast schon einGedränge, galt es doch vor allem für Einheimischedie neue Verbindung zu erproben.

Dabei wäre dassonstige Angebot nicht gerade gering: Rund 200Pistenkilometer des bisherigen Skicircus werdenvon etwa 90 auf Tiroler Seite ergänzt.Nicht wenige „verfuhren“ sich an der TalstationReckmoos. „Geht’s hier eh nach Saalbach hoch“,fragte einer, der sich an der Großstation für diefalsche Bahn entschieden hat. Ähnliches war ander Mittelstation in die andere Richtung von seinerLandsfrau zu hören. „Macht nichts, fahren wir’shalt noch einmal. Geht eh super,“ so das gleichlautende lakonische Statement beider Fehlfahrer.Zur Erk lärung: Die TirolS besteht aus zwei Etappen.Die kürzere führt vom Pulvermacherscherm imneu erschlossenen Seitental hinauf zur TalstationReckmoos Süd (Skigebiet Fieberbrunn), die längereauf Saalbacher Seite auf den Reiterkogel. In Fieberbrunn,wo die aufragende Stele SAALBACH denAlteingesessenen schon gewaltig irritiert, gondelndie gelben Gondeln direkt über das Austria TrendAlpine Resort, so wie sie in ihrem früheren Lebenin Hannover das Gelände der Expo 2000 überspannten.Das Hotel ist jüngeren Datums und liegtunmittelbar auf der Skipiste. Ursprünglich sollteder Pisteneinstieg aus dem fortartigen Gebäudesogar über das Dach erfolgen, aus Kostengründenscheiterte der Architekt mit diesem spektakulärenAnsinnen. Was blieb ist die optimale Lage für Skifans– und die nun gewachsene Bedeutung. Wennder Schnee passt, dann lockt in Fieberbrunn häufigTiefschnee. Nicht zufällig macht hier alljährlich dieFreeride World Tour Station. Unterhalb der Gipfelvon Lärchfilzkogel und Horchhördlspirtze sind hierhöchste Herausforderungen zu finden.

Zurück ins Herz des Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang: Oben am Reiterkogelangekommen wird rasch klar: Der SkicircusSaalbach-Hinterglemm, samt „Außenposition“Leogang, kennt keine Atempause. Denn wie inden vergangenen Jahren wurde auch im Vorjahr imKreisverkehr wieder ein kleines Stück modernisiert.Seit der Jahrtausendwende flossen über 450Millionen Euro ins erweiterte Skigebiet, was dieLiftpreise verständlicher erscheinen lässt. So istdie obere Sektion des Bernkogel nun mit einermodernen 6er-Sesselbahn mit Sitzheizung undBubbles ausgestattet. Jetzt ist der Kreisverkehrschon ordentlich komfortabel, man kann die Rundebeinahe ausschließlich auf beheizten Sesseln oderin Gondeln absolvieren. Denn davor wurde derPolten, die Verbindung auf die Leoganger Asitzdurch einen 8er-Sessellift verstärkt.WOBEI LEOGANGS ASITZBAHNEN selbst sind mehrals nur ein sanftes Anhängsel. Sie bieten überwiegendeher steile, oft knackige Talabfahrtennach Leogang. In Leogang, der Einstieg in denSkicircus bei der Kralleralm mit den bequemen10er-Gondeln der Steinbergbahn ist ebenfallsnoch jung. Jetzt kam aber ein nicht minder notwendigesElement hinzu: Erst im Vorjahr kam die4,7 km lange Steinbergpiste als zünftige Abfahrthinzu! Nicht minder wichtig sind die regelmäßigenInvestitionen in die verbesserte Beschneiung,wie der für diesen Winter fertig gestellte Asitz IISpeicherteich mit 74.000 m3 Fassungsvermögenzeigt. Denn kräftiger Föhn dezimiert im Nord-Süd-Tal oft rasant die weiße Auflage.Begibt man sich von Leogang oder Fieberbrunnauf Tour, sollte man früh starten. Die vollständigeRunde ist nur bei guter Kondition und eher fernder stark frequentierten Wochenenden an einemTag zu bewältigen.

Will man die Asitzabfahrtenmitnehmen, gilt das natürlich für alle Startpunkte.Inklusive Fieberbrunn wird das komplette Abfahrender Region wohl selbst für Leistungssportlerfordernd. Spätestens wenn nächstes Jahr dieVerbindung von Vorderglemm mit der Schmittenvon Zell am See realisiert ist, wird die kompletteRunde für einen Tag absolut unmöglich.Von Hinterglemm hat sich die morgendliche AuffahrtSchattberg-West im Hochwinter als optimalherauskristallisiert. Schon bis zum Ostgipfel liegendie Pisten teilweise in der Sonne. Und vondort weg präsentiert sich um diese Zeit die langeJausernabfahrt nach Vorderglemm wunderbar.Zur Mittagszeit lassen sich die zwischen 1.000und 2.000 Metern angesiedelten Hänge auf derWestseite des Tals schön erleben, ebenso wiezahllosen Sonnenterrassen. Werden die Pistenzu weich, dann ist der Zwölferkogel angesagt.Grob kann das Glemmtal so geteilt werden: Dievon Saalbach gesehene rechte Seite vereinigtdie sanfteren Hänge. Ein Eindruck, der unter intensiverSonnenbestrahlung noch verstärkt wird.Links, eher schattig, wartet die Sportabteilung,mit Schattberg-West als Highlight und schönenTiefschneeabfahrten als Alternative. Sonnseitigsammeln die Jüngsten Erfahrung am Zauberteppich– und natürlich wird in der traditionsreichstenSchulskikursregion Österreichs an die Teeniesgedacht. Da geht schon mal ein Rave ab odersorgen Snowmobile für ein Höllenspektakel.

40 HÜTTEN, die sich allein im bisherigen SkicircusSaalbach-Hinterglemm aufspüren lassen, bildenden gemütlichen Gegenpart zum aufregenden,auch beleuchteten Funpark im Zentrum und demeher lautstarken Nachtleben. An Winteralternativenherrscht in der gesamten Region kein Mangel. Sosind etwa die Rodelbahn mit der unverdorbenen,doch bis zuletzt qualmigen Pfefferalm-Hütte odereine Schneeschuhwanderung zur Lindlingalm immerein Erlebnis. Nicht sanft, doch dafür ausgesprochenspektakulär, rast man mit dem Flying Foxin Leogang über ein Tal. Im Winter heißt’s halt warmeinpacken. Durch den Anschluss von Fieberbrunnist nun auch das Biathlon- und LanglaufzentrumHochfilzen teil der Show.

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