Einmal das Montafon so erleben wie Ernest Hemingway 1925. Zumindest von der Intention des Naturerlebnisses her. Das bedeutet in der Früh von Partenen mit der Vermuntbahn die erste Stufe der mit Wintersperre belegten Silvrettastraße überwinden. Dann im stollentauglich kleinen Postbus hinauf zur Bielerhöhe (2032 m), wo bei der Tunnelausfahrt bisher noch jeder Filmer vom gleißenden Licht überrascht wurde. Oben wartet eine Loipe am zugefrorenen See, vor allem aber die Abfahrt nach Galtür. Von dort zieht einen die Pistenraupe aufs Zeinisjoch. Den krönenden Abschluss der Silvretta-Skisafari bildet die endlose Abfahrt durchs Ganifer nach Partenen. Bei gültigem Liftpass ist man ab 14 Euro live dabei.
Doch auch die „richtigen“ Skigebiete sorgen für mehr als ein Tagesprogramm, inklusive der im Skipass enthaltenen Golm und Hochjoch ist eine Woche rasch vorüber. Silvretta Nova ist eines der vom Ablauf am besten erschlossen Skizentren. Von Gaschurn und St. Gallenkirch führen zwei adäquaten Bahnen leistungsstark auf über 2000 Meter. In deren Mitte die magnetische Senke der Alpe Nova, wo sich etwas mehr Leute tummeln. Fahren wir auf die Alpe Stoba, wartet retour ein oft beinharter Steilhang in einem sonst bestens präparierten, mittelschweren Gelände. Die Verlockung, sich zuvor in der Nova Stoba zu stärken, ist groß: Das größte Bergrestaurant im Alpenraum versorgt bis zu 1500 Menschen in unterschiedlichen Stuben. Wobei am anderen Kamm Valisera Hüsle oder Sennhütta ebenfalls kulinarisch verführen. Skifahrerisch bietet die Schwarzköpfle-Route, eigentlich ein offenes, weites Gelände, alle Möglichkeiten, wobei durch einzelne Tröge die Schneeverhältnisse punktuell stark wechseln können.
Tolle Tiefschneevarianten lassen sich auch im dritten Skigebiet Gargellen vor allem unterhalb des Sessellifts zum Schafberghüsli aufspüren.









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