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Hintertuxer Gletscher zur Übersicht


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Fakten

Sportarten:

Snowboard Touren

Pistenkilometer:

Gesamt 60 km
Leicht 14,6 km
Mittel 34,9 km
Schwer 10,5 km
Pisten von 1.500 bis 3.250 Meter Seehöhe

Lifte:

21
Stundenkapazität: 39.400 Personen

Skigebiete:

Hintertuxer Gletscher

Auskunftstelefon:

Tel.: +43 (0)52 87 / 85 10

Loipen:

Gesamt 28 km
Classic 14 km
Skating 14 km (Tux-Vorderlanersbach bis Madseit)

Toptipp:

Freeridegebiet Lärmstange

Besonderheiten:

Betterpark Hintertux, Natur Eis Palast, Spannagelhöhle.

News:

6er-Sessellift Lärmstange 2 mit Bergstation auf 3.135 Metern

Preise:

Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 51,- / 41,- / 23,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 242,- / 193,50 / 109,-
Kinder frei ab Jg 2011

Informationen:

Tourismusverband Tux-Finkenberg
Tel.: +43 (0)52 87 / 85 06


Topevents

15.04.2017 - 30.04.2017
Flower Pow(d)er Weeks
24.11.2016 - 27.11.2016
FIS Ski Weltcup Opening Telemark
05.11.2016 - 06.11.2016
Shredschool
27.11.2014 - 30.11.2014
FIS Ski World Cup Opening Telemark
08.11.2014 - 09.11.2014
Ästhetiker Shred Days
17.10.2014 - 19.10.2014
Young Blood Freeski Camps
11.10.2014 - 12.10.2014
Ästhetiker SHRED DÄYS
30.09.2014 - 02.10.2014
iF3 Hintertux Freeski Session

Bilder

Beschreibung

Die Lärmstange 2 wird vom Schlepper, zum höchst komfortablen 6er-Sessellift. Das ist die besondere Neuigkeit, die der Winterstart 2015/2016 am Hintertuxer Gletscher beschert. Aber alle, die
um ihr geliebtes Freeride-Revier an der Lärmstange fürchten: Keine Angst! Die Komfortabteilung beschränkt sich auf die obere Region, wobei der Lift
um 75 Höhenmeter gegenüber seinem Vorgänger zulegt. Lärmstange 1 bleibt vorerst der echt „coole" Doppelsessellift, der meist witterungsbedingt
keinen regen Andrang erfährt. Oder bei Starkwind manchmal geschlossen ist. Dafür bietet dieses Revier bei hier oben häufig anzutreffenden perfektenSchneebedingungen mehr als nur einen Grund, die 600 Höhenmeter nach oben zu frieren. Nicht selten sieht man in diesem Bereich auch Telemarker. Denn die Freeheeler genießen hier eine Sonderstellung. So starten auch diesen Winter am letzten Novemberwochenende die Stars dieses Sports am einzigen ganzjährig in Betrieb befindlichen
Gletscherskigebiet Österreichs in die Saison. Beim Weltcup-Opening lässt das Rahmenprogramm meist ebenfalls keine Wünsche offen. Eine Idee ist
auch, jedem die Chance zu geben, Skilauf in seiner „Urform“ zu testen. Wobei verbessertes Material die Hürde etwas tiefer legt und Profitipps die ersten
Schwünge im eleganten Ausfallschritt ebenfalls erleichtern. Doch nicht nur Freeheeler finden am Ende des Zillertals passendes Terrain vor. Nach
langer Fahrt von der Autobahn durch das Zillertal – durch die Länge des Tales kann an Wochenenden die Anfahrt eine Geduldsprobe sein – begeistert
der Ausblick auf den 3.476 Meter hohen Olperer. Naturliebhaber sollten aber auch die Gelegenheit nutzen, den Gletscher in der Spannagelhöhle einmal
von innen erlebt zu haben. Wobei es nun eine weitere Möglichkeit gibt: Am höchsten Punkt, der Bergstation „Gefrorene Wand“, ist der Natur-Eispalast zu besichtigen, eine begehbare Gletscherspalte voll glitzernder Eiskristalle.
Doch in der Regel wird man den Eispalast vor sich hinfrieren lassen und sich selbst in die Tiefe stürzen. Ehe man selbst zu Eis erstarrt. Umso erfreulicher
ist, dass seit dem Vorjahr nun auch der ausgesetzte Tuxerjoch-4er-Sessellift mit einer angenehmen Sitzheizung versehen wurde. Mit dieser Angabe haben
wir uns aber vom Sommerskigebiet bereits talwärts Richtung Sommerbergalm begeben.

Ganz oben begeben wir uns aber zuerst auf die Suche nach den skifahrerischen Glanzlichtern. Lange braucht man gerade an diesem Punkt nicht zu suchen, denn hier warten zwei besondere Leckerbissen.
Deshalb sind die Pisten von Schlegeis und der „Gfrorenen“ Wand vor Skisaisonstart an manchen Tagen ein einziger Flaggenwald trainierender Teams. Weil die beiden Hänge jeweils vom Grat nach links, beziehungsweise
rechts wegführen, sie 180 Grad in die andere Richtung sehen, kann man oft gegensätzliche Verhältnisse erleben. Ist die „Gfrorene“ Wand noch beinhart, kann es auf der anderen Seite schon weich werden. Einziger Schlegeis-Nachteil: Der ungeschützte Sessellift gönnt sich manchmal bei der Auffahrt ein kleines Päuschen. Oben am Grat nutzen die Olperer-Lifte, dessen Namensspender daneben 3.476 Meter aufragt, bevorzug schwächere Fahrer
– oder natürlich die Boarder und Freeskier, die sich im Bretterpark austoben. Die ruhigeren, perfekt für Eleven und rasante Carver geeigneten Pisten sindam Ferner die Kaserer-Lifte 1 + 2, das wahre Gustostückerl dieses Gebiets beginnt aber gleich danach bei der erwähnten Lärmstange. Dem persönlichen Wohlbefinden würde helfen, wüsste man, wo der eigentliche Gletscher – und damit die Spaltengefahr – endet. Doch im Hochwinter ist die Gefahr gering, nach einem Tiefschneeschwung von der Bildfläche
zu verschwinden. Unterhalb des Gletschers sind „Unterm Eisbruch“ und „Haxenbrecher“ je nach Schneelage vergnüglichere Aufgaben, als die Namen
vermuten lassen. Ein kleiner Variantentipp, der nicht beschildert ist: Wo Piste 2a und Route 2 nach links zum Lift Lärmstange führen, steht ein Fels in der
Senkrechten. In dessen Schatten ist der Tiefschnee am besten! Der Hang weist beträchtliches Gefälle auf. Zum Tagesfinale gibt es über das Tuxer Joch (1a) seit zwei Jahren eine landschaftlich wunderschöne, eher einfache Talabfahrt zum Parkplatz.

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