Das Tiroler Tor zum Arlberg repräsentiert dessen sportliche Seite. Dort wo Hannes Schneider vor einer Dekade den alpinen Skilauf begründete, finden sich bis heute ideale Voraussetzungen für Pisten- und Tiefschneevarianten. Der Austragungsort von Weltcup-Rennen und Weltmeisterschaften (2001) spricht Sportlernaturen ebenso an wie Familien mit Kindern. Kern des winterlichen Aufenthalts bleibt das Skigebiet mit seinen (inklusive freiem Skigelände) rund 50 Quadratkilometern und dem Vallugagipfel (2811 Meter) als optischem Höhepunkt. Erschlossen sind mehr als 280 Kilometer präparierter Pisten. Außerdem finden Skifahrer und Boarder einmalige 180 Kilometer Tiefschnee- und Firnabfahrten, die am besten mithilfe der höchst erfahrenen Skilehrer und Guides erkundet werden.
Die mit 10,2 Kilometer längste Abfahrt führt bei einem Höhenunterschied von 1350 Meter von der Valluga über die Ulmerhütte bis nach St. Anton. Für Enthusiasten: Beim „Weißen Rausch“ zum Saisonschluss darf sie in vollem Tempo und einem Zug in Gesellschaft von 399 anderen bewältigt werden. An allen anderen Tagen darf final beim ibizaesken Mooserwirt oder dem Promi-Treff Rodelhütte ein Stopp eingelegt werden. Bisher war das auf der anderen Talseite gelegene Rendlgebiet ein Geheimtipp. Genutzt als „Ausweichmöglichkeit“ an überlaufenen Tagen, geschätzt nur von Board-, Touren- und Tiefschneefreaks. Mit der Wintersaison 2009/2010 ändert sich die Sache. Das transparente Gebäude der neuen Talstation liegt nahe am Dorfzentrum, der Wechsel zwischen Galzig und Rendl ist nun unproblematisch. In weniger als acht Minuten ist man am Rendl. Après-Ski konzentriert sich das Shopping naturgemäß auf Sportliches und dessen Umfeld. Zum Wärmetanken verführt abgesehen von zahllosen Hotel-Spas das Arlberg-Well.com-Center. Und nächtens in einer der Discos zeigt sich der jugendliche Charakter, wo Tradition und Zeitgeist, Heimische und Weitgereiste zusammentreffen.






