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Fakten
Sportarten:
Pistenkilometer:
Gesamt: 54 km (122 km*)
Leicht 12 km (27 km *)
Mittel 32 km (72 km *)
Schwer 10 km (23 km *)
Pisten von 1.450 m bis 2.450 m (Pitztal)
Lifte:
Gesamtzahl 9 (26*) Anlagen * inkl. Pitztaler Gletscher und zugehörigem Skigebiet Rifflsee
Skigebiete:
Pitztaler Gletscher, Rifflsee, Jerzens, Hoch-Imst
Auskunftstelefon:
Hochzeiger Tel.: +43 (0)54 14 / 87 00 0
Loipen:
Gletscher bis zu 7 km
Rifflsee bis zu 5 km
Imst: 5 km Höhenloipe (neu: beschneit)
44 km im Tal
Besonderheiten:
Rodelbahn 6 km, Nachrodeln jeden Donnerstag von 19.30 – 21.00 Uhr Gondelbahn in Betrieb
Skiverleih:
2
Skischule:
1
Preise:
Tageskarte (HS/Erw/Kd) Euro 38,-/24,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/Kd) Euro 175,-.,-/108,-
Kinder bis Jhg. 2007 und jünger frei, Jhg. 2006-2003 frei wenn 1 Elternteil
1 Skipass kauft
Informationen:
Pitztal Tel.: +43 (0)54 14 / 86 99 9
Beschreibung
Spürbar bestimmen die Wildspitze mit dem Pitztaler Gletscherskigebiet, sowie das direkt verbundene Skigebiet Rifflsee den Eindruck des Pitztals. Doch Österreichs höchste Gletscher-Skiregion steht zwar für eine schier endlose Saison, doch an stürmischen Tagen gibt es gesündere Alternativen. Und zwar im Pitztal selbst. In der rauen Heimat von Weltcupsieger Benni Raich wartet taleinwärts linker Hand das Skigebiet Jerzens. Ziemlich hoch - bis auf 1.450 Meter - kurvt man mit dem Auto hinauf, dann öffnet sich in einem weiten Tobel das Skigebiet zwischen Sechszeiger und Hochzeiger, während im Hintergrund Brechkogel, Wildgrat und Riegespitze jeweils am Dreitausender kratzen.
Den optischen Eindruck bestätigen auch nackte Zahlen: Das Skigebiet Hochzeiger ist größer als die beiden anderen Skizentren des Tals - Pitztaler Gletscher und Rifflsee - zusammen. Gondelt man zur Mittelstation eröffnet sich eine weitere Besonderheit. Unterwegs sind am linken Pistenrand mehrere Häuser zu sehen, die offensichtlich mehr als nur zünftige Hüttenjausen zu bieten haben. Sowohl im Hochzeigerhaus, als auch in der Stalderhütte (samt modernen Zirbenzimmern im Nebenhaus) lässt sich der Skiurlaub dem Alltag völlig entrückt verbringen. Etwa auf Höhe dieser Häuser führt die moderne Panoramabahn zum beeindruckenden Rundblick. Deshalb gibt’s hier ganz oben auch das Hochzeiger- Rondell, wo zurückgelehnt der 360-Grad-Blick genossen werden kann. Skifahrerisch besteht hier die Qual der Wahl. Vielleicht hinüber zu den knackigen Pisten vom Hochzeiger?
Wobei sich niemand von der schwarz markierten Abfahrt Nummer fünf irritieren lassen sollte. Sie ist auch bis zur Einmündung in die Piste vom Zollberg nur mittelschwer. Dort ist die Schleppliftauffahrt für manche strapaziöser, als die Abfahrt. Dafür erfordert die Skiroute dazwischen ordentlich Mumm. Fad wird’s auf diesem Berg ohnehin nie. Die Abfahrt Nummer vier weist durchgängig beachtliches Gefälle auf und dann gibt’s noch auf der anderen Seite einen kleinen Riesenslalom mit Zeitnehmung und die „Benni Raich-Abfahrt“ zur Mittelstation. Wobei irgendwo ist fast immer ein Slalom gesteckt, Mannschaften schätzen den Hochzeiger aus mehreren Gründen. Obwohl im oberen Bereich komplett baumfei, bewirkt die Nordausrichtung der meisten Hänge, dass es selbst im Frühjahr zu Mittag noch einen richtig harten Untergrund gibt. Ohnehin gibt es Gebiete, die Anfängern mehr entgegenkommen. Wobei für den Durchschnittsläufer die vielen offenen und – bei entsprechender Witterung – sonnenüberfluteten blau und rot markierten Pisten einen wunderschönen Skitag in einem überschaubaren Skigebiet garantieren.
Wer die Überwindung sucht, wird hinüber zur Zirbenbahn auf den Sechszeiger wechseln. Dort wurde die neue Zirbenfall-Abfahrt ausgeschildert, die neben dem bequemen Sessellift mit fast durchgängig ordentlichem Gefälle aufwartet. Das Gelände ermöglicht aber auch, immer wieder die Pisten zu verlassen. Wer beim Rundblick gerade hinunter sticht, findet vor allem im obersten Bereich immer wieder pulvrige Tiefschneepassagen zwischen den Bäumen. Eine weitere, unpräparierte steile Sequenz findet sich im Anschluss an die Riesenslalom- Racestrecke. In die Kategorie kindgerecht ist der Snowpark beim kurzen, beleuchteten Schlepplift nahe der Talstation zu zählen.
Homepage: www.imst.at


