Zell am See – Kaprun zurück zur Übersicht weiter
Wetter
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9 - 19 C
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Meist sonnig
6 - 20 C
Webcams:
Fakten
Sportarten:
Pistenkilometer:
Gesamt 138 km
davon Leicht 57 km
Mittel 49 km
Schwer 32 km
Pisten von 757 m bis 3.029 m Seehöhe
Lifte:
Gesamtzahl 53
Stundenkapazität 84.331 Personen
Skigebiete:
Zell am See Schmittenhöhe, Kaprun Maiskogel, Kaprun Kitzsteinhorn
Auskunftstelefon:
Schmitten Tel.: +43 (0) 65 42/ 789-0
Gletscherbahnen Tel.: + 43 (0) 65 47/ 87 00
Loipen:
Gesamt 33 km
Classic 33 km
Skating 33 km
3 km Höhenloipe am Gletscher
Toptipp:
5 Freeride-Routen extra ausgezeichnet, Infos an der Freeride Info Base beim Alpincenter!
Besonderheiten:
Tauern Spa Kaprun (2.100 m² Wasserfläche), Nachtloipe, Gipfelwelt 3000, Gletscher Ice Camp
Skiverleih:
24
Skischule:
10
Preise:
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd)
Euro 43,-/32,-/21,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.)
Euro 209,-/157,-/104,-
The Power of Zehn: Kinder und Jugendliche an Samstagen nur 10,- Euro
Informationen:
Zell am See – Kaprun Tel.: +43 (0) 65 42/ 770
Topevents
| 07.04.2012 |
| Splash Contest |
| 31.03.2012 |
| La Resistance presents „MELT THE PAR K“ |
| 22.03.2012 - 25.03.2012 |
| X OVER RIDE |
| 25.02.2012 |
| 9th La Resistance Slopestyle Challenge TTR * |
| 18.02.2012 |
| NostalSki |
| 10.02.2012 |
| Aufi Owi – Tourenskirennen |
| 03.02.2012 |
| Mondscheintrophy |
| 23.01.2012 - 24.01.2012 |
| Europacup-Rennen auf der Areit |
| 21.01.2012 |
| Trasslauf 2012 Der steilste Riesentorlauf der Alpen |
| 14.01.2012 - 15.01.2012 |
| FIS Mastercup |
| 31.12.2011 |
| Fackellauf vom Lechnerberg und Schaufelberg |
| 29.12.2011 |
| Christmas on Ice |
Unterkünfte
Beschreibung
Die Gipfelwelt 3000 eröffnete nach einem Jahr Umbauzeit im Sommer genau dort, wo es am leichtesten ist, einen Dreitausender zu erobern: An der Gipfelstation des Kitzsteinhorns. Klar, in erster Linie schwebt man im Winter in diese oft umstürmten Höhen mit arktischen Temperaturen, um dem Wintersport in Reinkultur zu fröhnen. Aber gerade die Witterung könnte zum Anlass genommen werden, eine kleine „Kulturrast“ in der hochalpinen Region einzulegen. Denn die „Gipfelwelt 3000“ spricht alle Sinne an, um die Faszination, die Energie und die erhabene Stimmung der Natur und des Nationalparks Hohe Tauern in sich aufnehmen zu können. Das Cinema 3000 zeigt in der neuen Gipfelstation „Kitzsteinhorn: The Nature“ beeindruckende Impressionen im Breitwandformat im sicher höchstgelegenen „Kino“ Österreichs. Die Nationalpark Gallery vermittelt in einem 360 Meter langen Stollen im Berginneren Wissenswertes über die Natur und Schätze der Hohen Tauern. Aber am Stollenausgang öffnet sich der Berg zu einem magischen Panoramaplatz mit Blick über die höchsten Gipfel Österreichs und den Nationalpark Hohe Tauern, sofern nicht in Wolken gehüllt.
Der Wandel von virtuellen zu realen Eindrücken vollzieht sich am besten umgehend auf ein bis zwei Brettern. Denn das Tal ruft, wobei hier ganz besonders der Weg das Ziel ist. Ganz ins Tal geht es hier auf Skiern ohnehin (noch) nicht. Das „noch“ bezieht sich auf Pläne, „irgendwann“ per Gondel von der Mittelstation ins Skigebiet Maiskogel wechseln zu können.
Unten im Tal nimmt sich der Zwilling von Kaprun, das mit Kleinstadtleben punktende Zell am See wie ein Puppenstädtchen aus. Punkte ziehen über den gefrorenen Zeller See. Gemeinsam mit dem waldreichen Skigebiet der Schmittenhöhe rundere Kontraste zu den Felsen des Kitzsteinhorns. Der „kleine“ Bruder Kaprun stellte aufgrund zahlreicher Innovationen in den vergangenen Jahren Zell am See etwas in den Schatten. Die neue Bergstation ist da nur das Tüpfelchen auf dem i. Aktuell wurde die Beschneiung bis zum Gletscherrand erweitert.
Bereits vor zwei Wintern erlebten die „Freeride-Trails“ ihre Feuertaufe. Oder Eistaufe. Unbestritten gibt es Hänge, in die sich auch der ausgezeichnete Skiläufer nicht hineinwagt. Meist ist das gut so. X1, genannt „Ice Age“, wäre so ein Fall. „Wäre“, wenn da nicht die Gletscherbahnen Kaprun als herausragende Idee das Missing Link zwischen markierten Pisten beziehungsweise Skirouten und freiem Gelände geboren hätten. Das Ergebnis sind fünf ausgeschilderte „Freeride- Trails“, in dieser Form Unikate. „Freeride XXL“ erfreut ebenso durch eine „Infobase“ mit aktuellen und exakten Erklärungen. Sind die Trails geöffnet, besteht keine akute Spalten- und Lawinengefahr. Einheimische Freerider haben die fünf Routen erdacht und dabei ganze Arbeit geleistet.
Beginnen wir unterhalb der Bergstation, die zur Gipfelwelt 3000 mutierte. Wir fahren mit dem Schrägaufzug hinunter, um uns von dort – von oben gesehen rechts – in die Tiefe zu stürzen. „Ice Age“ wartet dort, wo auf anfangs sehr steile immer weitere Tiefschneehänge folgen. X2 „West Side Story“ schafft eine neue Möglichkeit, ab der Kristallbahn über 700 Höhenmeter unbekannte Tobel bis zur Station Langwied zu erkunden. Am „Jump Run“ (X4) nutzen Boarder und Freeskier die natürlichen Halfpipes für den einen oder anderen Backflip –in optimaler Ergänzung zu den drei unterschiedlich schwierigen „Kitzsteinhorn-Snowparks“ am Gletscher. Atemberaubend nicht nur die Jumps, sondern auch die Höhenlagen von 2.500 bis 2.900 Meter.
Großen Anklang findet auch das „Pieps- Suchfeld“. Weil trotz aller Vorsicht die alpinen Gefahren nicht restlos auszuschalten sind, gehören das Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS) und der richtige Umgang damit für den Freerider einfach dazu.
Direkt daneben sorgt das Volvo Ice-Camp ab Mitte Jänner für Partystimmung. 60 Tonnen Eis wurden zu glitzernden Party-Iglus verwandelt, wo bei stampfenden Beats die Post abgeht. Abends wird‘s ruhig, nur wenige riskieren, eine kühl-romantische Nacht zu verbringen. Trotz Thermounterlage, Rentierfell und Polarschlafsack hat sich über zuviel Hitze in den Iglus noch kaum wer beklagt. Tags darauf kann zwecks intensiver Erwärmung zum Base-Camp gewechselt werden.
So bezeichnet sich das Tauern Spa Zell am See-Kaprun. 2.100 m² Heilwasserfläche, innen und außen, garantieren: Das ist nicht nur ein modernes Hallenbad, sondern eine der größten Badelandschaften Österreichs. Nicht nur der Gletscher lockt. Im Hochwinter ist es häufig sinnvoll, eine Etage tiefer dem Pistenvergnügen zu huldigen. Gleich fünf Auffahrten auf die Schmitten sind von Zell am See und Schüttdorf möglich. Speziell in schneeärmeren Zeiten sollte nicht über die durchaus bequeme, aber doch drei Sektionen benötigende Areitbahn von Schüttdorf aus der Gipfel angesteuert werden. Besser ist es, den großen Parkplatz an der neuen Talstation TrassXpress/Sonnenalmbahn zu nutzen. Wobei, absolut auf den Gipfel kommt nur, wer die alte Bahn nützt, der TrassXpress landet ebenso wie Breiteck und Areitbahn knapp südlich darunter. Von dort geht es hinter dem Rücken in eine Senke, wo dann Kapellenbahn, Gipfelbahn und die etwas abgelegene, urige Pinzgauer Hütte warten. Ist die Spitze, die eine Kuppe ist, erreicht, steppt nahe der alten Holzkapelle beim „Schnapshans“ der Bär. Die kürzeren Abfahrten auf der „Rückseite“ der Schmittenhöhe bieten die beste Chance auf Pulverschnee und kleine Varianten. Die direkte Abfahrt Trass Xpress (14) ist das härteste, was die Schmitten zu bieten hat. Wobei nicht nur die Einkehr in den Hütten der Gipfelregionen hier Pflicht ist, ebenso der abschließende Spaziergang durch die Stadt. Shoppingerlebnis, für manche sogar in Skischuhen, oder der Besuch einer klassischen Konditorei, vielleicht sogar mit Seeblick. Oder es wird noch ein wenig auf den sportlichen Ausgleich geachtet: Die Schlittschuhe reaktivieren und über den Zeller See gleiten...
Homepage: www.zellamsee.at







