Irgendwann kommt der Moment, wo das beste Sportgerät gegenüber Lenkerin oder Lenker in Streik tritt. Nichts geht mehr. Spätestens dann ist der Augenblick gekommen, die Ursachen zuerst bei sich – und dann im Zustand des Geräts zu suchen. Somit am besten wieder bei sich.
Je nach Fahraufkommen ist es sinnvoll zumindest einmal pro Jahr die Gerätschaft, seien es Alpin-, Langlaufski oder Snowboards, einer professionellen Generalsanierung zu unterziehen. Das inkludiert Reinigung, Auftragen von Flüssigwachs, Abziehen, Ausbürsten und einen zünftigen Kantenschliff. Dieses Rundumservice besorgen in Shops sagenhaft teure Maschinen in einem einzigen Arbeitsgang. Das Ergebnis wird den durchschnittlichen Ansprüchen jedenfalls gerecht. Der Lohn auf der Piste: Reduzierte Anstrengung, geringere Verletzungsgefahr.
Diese beiden Argumente gelten für jede Form des Ski- oder Boardservices. Wer Wachs nur zur Geschwindigkeitsoptimierung aufträgt, sollte sich auf den Rennsport konzentrieren. Andererseits reicht es nicht, nur einmal pro Jahr Ski zu wachseln. Wer Fahrspaß haben will, sollte eigentlich vor jedem Wintersportwochenende seine Geräte verwöhnen.
Für gutes Gelingen braucht es nicht unbedingt eine Techniker- und Chemikerausbildung Zahlreiche Firmen haben abgestimmte Pflegeprogramme entwickelt. Neben den chemischen Mittelchen enthalten diese bei großen Unternehmen auch die Hardware: Skispanner für den Halt, Wachseisen,
Poliertücher, Abziehklingen, Bürsten – darunter auch runde Speedbürsten, die auf den Bohrmaschinen-Aufsatz gesteckt werden können, und unterschiedlichste Feilen für die Kanten.
Wachseln
Wachseln, aber richtig!
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Scharf und gleitfähig

