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Langlaufski, Langlaufschuh und Langlaufbindung

Spitzenmaterial für dreierlei Langlaufvarianten.

Langlauf & Schneeschuhe

EHE ES AUF DIE FREIE WILDBAHN geht, gilt es beimKauf einer Langlaufausrüstung erst einmal in sichzu gehen. Wie sportlich will ich’s angehen? Denn beiden Skiern wird in Wanderer, Allrounder, Sport- undRennmodelle unterschieden. Doch schon zuvor gibtes die Wahl der Grundtechnik: Classic oder Skating.Beim Classic-Ski bildet der mittlere Bereich dieSteigzone, die bei Kontakt am Schnee haftet undden Abdruck nach hinten ermöglicht. Beim Wachsskiwird die Steigzone mit Haftwachs versehen,beim Nowax-Ski sind mechanische oder chemischeSteighilfen in den Belag des Skis integriert, häufigin Form von Schuppen im mittleren Skibereich. Eineaußergewöhnliche Nowax-Technologie bietet Skintecvon Atomic. Es gibt sie bereits seit 2011, vergangeneSaison wurde sie aber auf weitere Modelle ausgeweitet.Die in die Lauffläche eingearbeiteten Moduleaus Mohair garantieren soliden Grip und optimaleGleiteigenschaften bei allen Schneebedingungenund Temperaturen. Zudem ist Skintec momentandie einzige High-Performance-Nowax-Technologiemit ersetzbarer Kickzone. Stark beschädigte oderabgenutzte Felle können mit einem Handgriff ausgetauschtwerden. Diesen Winter hat Madshussein IntelliGrip-System um ein fest in die Laufflächeintegriertes Fell erweitert. Der norwegischeLanglaufspezialist führt das System zunächst beiseinem Terrasonic Intelligrip Classic Ski der RacePerformance ein. Das Fell ist fest in der Wachszoneeingeklebt und besteht aus 65 % Mohair und 35% Polyamid. Die Mischung soll das Fell besonderslanglebig machen. Einzigartig ist das progressiveProfil: In der Mitte der Steigzone, wo man üblicherweiseauch mehrere Schichten Steigwachs aufträgt,baut Madshus eine sanfte Erhebung ein.Im Allgemeinen empfiehlt sich für Freizeitsportler,ein Nowax-Ski, da beim Wachsski eine gewisseWachskenntnis notwendig ist. Die Wahl der richtigenSkilänge bedient sich der Grundformel „Körpergrößeplus 20 cm“, wobei das Körpergewicht fürdie Spannung des Skis ein nicht unwesentlichesKriterium darstellt. Eine zu hohe Spannung bietetkeinen Halt beim Abstoß, ein zu weicher Ski weistschlechte Gleiteigenschaften auf.

EINE HIGHTECH HILFE bei der Wahl des richtigenSkis oder Wachses bietet seit kurzem ebenfallsMadshus: In den Serien Redline, Hypersonic undNanosonic kommt der „Smart XC Ski“ zum Einsatz:Hier wird ein Chip in den Ski integriert. Als Basis fürdiesen Chip dienen Daten über die Biegelinie desSkis. Auch nach dem Kauf bietet die neue empowertechnology für den Läufer Vorteile: Sie haben dieMöglichkeit, über eine App Leistungsdaten des Skisoder Wachsempfehlungen abzurufen, sowie ihreDaten über Social Media zu Atomic Redster Worldcup-Rennski abzusetzen. Das teure Stück entsprichtfaktisch einer Manufaktur-Anfertigung und ist sowohlals Classic-, als auch Skatingmodell im Fachhandel.

SKATINGMODELLE besitzen keine Steigzone undsind im Vergleich zum klassischen Modell etwaskürzer und leichter gekrümmt, wobei bei der Kaufentscheidungdem Körpergewicht eine noch wichtigereRolle zukommt. Ist die Spannung zu hoch, lässt sichder Ski kaum drehen, ist sie zu gering, gleitet der Skischlecht. Die Skilänge sollte 5 bis 10 cm zusätzlichzur Körpergröße betragen. Je professioneller der Läufer,desto länger das Gerät. Bei den Langlaufschuhenwird beim klassischen Stil zwischen halbhohen undflachen Modellen unterschieden, wobei erstere fürAnfänger und Freizeitläufer besser geeignet sind. Sieweisen eine höhere Stabilität auf. Die flachen Modellebieten mehr Bewegungsfreiheit. Im Gegensatz zuden Classic-Modellen sind die Skatingschuhe höhergeschnitten, damit die Sprunggelenke stabilisiertwerden. Es gibt auch Kombimodelle, die aber bessergemieden werden sollten.

AM SEKTOR DER LANGLAUFBINDUNGEN gibt esnur zwei Lizenzgeber, Salomon und Rottefella. Diebeiden verbliebenen Bindungssysteme arbeiten nachdem gleichen Prinzip, sind aber nicht kompatibel.Die Spitze des Schuhs wird in die Bindung eingehängt,beim Abrollen wird der Schuh gegen einenElastomerblock gedrückt, welcher die Bewegungabdämpft und so den Ski besser kontrolliert. Beiden sportlicheren Bindungen ist ein zusätzlicherzweiter Metallbügel integriert, welcher einen weiterenHaltepunkt auf der Sohle bildet und somit füreine bessere Führung sorgt.Bei der Wahl der Langlaufstöcke gilt es ebenfallsnach der Technik zu unterscheiden. Prinzipiell solltezur Ausübung der klassischen Technik der LL-Stockbis zur Achselhöhe reichen, beim Skating mussder Stock etwas länger sein. Je nach Können bishinauf zum Kinn oder gar Nasenspitze. Die Stöckesind meist aus Glasfiber oder Aluminium gefertigt,um möglichst leicht zu sein. Bei besseren Modellenhat längst Carbon Einzug gehalten. Die Gewichtsersparnismacht den Stock nicht nur teuer, sondernes kommt auch häufiger zum Stockbruch. Auch beiden Schlaufensystemen gibt es einige Unterschiede.Wanderer begnügen sich mit einfachen Schlaufen,wie sie aus dem alpinen Skilauf bekannt sind.Sie ermöglichen ein schnelles An- und Ausziehen.Handschlaufen hingegen, die mit einem Klettver-MATERIAL 337 LANGLAUF & SCHNEESCHUHE schluss am Handgelenk befestigt werden, bietenden perfekten Halt. Einen gelungenen Kompromissbietet das moderne Klicksystem Trigger Shark 2.0,wie es von Leki verwendet wird. Leki Skate Airfoilist ein höchst robuster, sportlicher Langlaufstockaus Aluminiumlegierung. Die mit Klettverschlussum das Handgelenk befestigte Schlaufe lässt sichmit einem Klick vom Stock entfernen.Übrigens gibt's auch für die Loipe selbst was Neues:Den in Österreich entwickelten „Nordic Slider“, mitdem Straßen oder apere Flächen ohne Abschnallenüberquert werden können.

AN SCHNEESCHUHEN KOMMT MAN NICHT VORBEI,wer sich durch den tief verschneiten Winterwaldnoch langsamer als mit Langlaufskiern bewegenwill. Dieser Trend zur Naturerkundung wird durchimmer qualitätsvolleres Material gefördert. Denndie Zeiten sind vorüber, wo sich der Trapper mit„Tennisschlägern“ am Winterschuh seitlich verhakte.

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