Skihelm und -brille
Kinderskihelme
Skihelme für alle

Mit Sicherheit schön

Schützendes in geschmackvolles Design verpackt.

Skihelme

Jede Kopfform ist verschieden. Diese simple Tatsache ist Grund der jährlichen Bestrebungen von Skihelmproduzenten, die Helme auf die individuelle Kopfform optimal anzupassen. Erst ein Helm, der wie angegossen sitzt, ist für den Träger nicht nur komfortabel, sondern bietet gleichzeitig auch mehr Schutz. Der Trend bei Skihelmen geht daher seit einigen Jahren in Richtung weniger Helmgrößen, dafür bessere Anpassungsmöglichkeiten des Innenhelms an den Kopf. Einrichtungen, wie ein Drehknopf zum Verstellen der Innenhelmgröße, entfernbares Innenfutter sowie abnehmbare Ohrenpads gehören mittlerweile zur Grundausstattung fast jeden Skihelmes. Die Köpfe der Entwickler rauchen, um die Köpfe der Skifahrer noch besser zu schützen.

Zu den neuen Technologien gehört zum Beispiel die des Gewinners des IS PO Boardsports Awards 2011 im Bereich „Accessories“: Der Arctic Kraken Helm von TS G verfügt über eine Innenschale, die wie ein Kuchen in acht einzelne Glieder gestückelt ist, die rund um den Kopf anliegen. Der Arctic Kraken ist zwar seit der vergangenen Wintersaison auf dem Markt, wurde aber für die kommende optimiert, sodass die Innenglieder des Helms nur noch durch ein eingespritztes Kunststoffband anstatt aufwändiger Abstandhalter zusammengehalten werden. Das soll den Helm noch leichter und flexibler machen. Auf das Element Luft setzen Uvex mit der Air Control Technologie und Salomon mit dem Custom Air System. Bei beiden werden mittels Pumpe Luftpolster im Innenhelm erzeugt, die sich millimetergenau an die individuelle Kopfform anpassen. Das Air-Control-System von Uvex ist ab der Saison 2011/12 bei allen Modellen der Serien Uvision Pro und X-Ride Motion integriert. Anstatt auf Luft setzt der aus der Medizintechnik stammende Hersteller Vaco12 auf 40 Millionen kleiner Kügelchen, die sich ebenfalls präzise an die Kopfform anpassen und so Druckstellen vermeiden sollen. Bislang fand diese Technologie bei Schienen des Unternehmens OPED ihren Einsatz, für die kommende Wintersaison wurde der erste Vaco12 Helm entwickelt.

Ein weiterer wichtiger Schutzfaktor des Helms ist eine bruchfeste Außenschale. Sie besteht bei den meisten Helmen aus ABS, einem harten und schlagfesten Material. Natürlich darf trotz aller Sicherheit die Leichtigkeit des Helms nicht verloren gehen. Zur Kombination dieser beiden Hauptfaktoren wird mittlerweile bei fast allen Herstellern die In-Mold-Technologie angewandt: Dabei wird die Außenschale mit dem inneren Hartschaum verpresst, statt nur verklebt. Dadurch wird der Helm nicht nur stabiler, sondern auch leichter.

Freeride Helme wiegen in der Regel nur noch zwischen 330 und 360 Gramm. Im Race Bereich kommt außerdem bei manchen Helmen der Edelkunststoff Karbon zum Einsatz – sowie beim Carbolito von CP – wodurch das Gewicht des Helms weiter reduziert wird. 

Share |