Safety first!
Schutz auf und neben der Piste.
Skihelme
„Der Schutz des Kopfes ist am wichtigsten!“ wissen die meisten Skisportler spätestens seit Kunstschnee die Pisten härter und carven die Schwünge rasanter macht. Allmählich folgen dem Wissen Taten, Helme gehören bei Skifahrern und Snowboardern nun zum guten Ton. Mit diesem Trend entstand auch ein jährlich wachsender Markt, der nun laut Experten sein Plafond erreicht hat. Bei der Vielzahl an Skihelmanbietern gilt es sich durch Qualität, Style und Innovationen von der Masse ab zu heben.
Dem ISPO Award Winner 2012 „Fornix“ von POC gelingt dies durch eine spezielle Aramid-Konstruktion, die aus dem Fahrradhelm-Bereich kommt. Diese aromatischen Polyamide geben dem Helm gepaart mit gleitenden Schichten eine besondere Stoßfestigkeit: Der Helm hält dadurch auch mehrere Schläge und Stürze aus.
Äußerst wichtig für die Schutzwirkung des Helmes ist neben dem Material, dass er sich optimal an die Kopfform anpasst. Nur drei Schalengrößen, wie bei machen Anbietern anzutreffen, ist dabei eindeutig zu wenig. Auch wenn sich die Innenhelmgröße immer besser individuell verändern lässt. Bollé beispielsweise durch das „Click-To-Fit“ – System, einem Drehknopf zum Verstellen. Stabilität trotz Leichtigkeit dominiert als Thema den Skihelmsektor. Dies gelingt am besten durch das In-Mold-Verfahren, das mittlerweile bei fast allen Helmmodellen zur Anwendung kommt: Die bruchfeste Außenschale, meist aus ABS, wird dabei mit dem inneren Hartschaum verpresst statt nur verklebt. Das bietet enorme Stabilität, bei einem Gewicht von nur mehr um die 350 Gramm.
Denn nur was komfortabel ist, setzt sich durch: Daher gibt es jährlich Bestrebungen die Helme noch bequemer zu machen. Ein funktionierendes Belüftungssystem ist Grundvorrausetzung. Vielfach wird eine thermodynamische Regulierung recht einfach durch verstellbare Belüftungsschlitze erreicht.
Bei der mittlerweile riesigen Auswahl an Helmmarken ist die Optik als Entscheidungskriterium nicht zu unterschätzen. Knallige Farben und Design zieren den Kopf. Besonders auffällig ist hierbei die Marke Egg aus den Niederlanden, die einen Mulitsporthelm für Kinder entworfen hat. Durch Skins – Überzüge aus Stretchmaterial – und Add-ons aus Gummi, die auf den Helm geklickt werden, ist der Helm täglich neu gestaltbar.


