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Ski Guide TV

Rundum geschützt

Schutz auf und neben der Piste.

Funktionalität in neuem Design

DAS SICHERHEITSDENKEN dominiert nicht nurWahlkämpfe, sondern auch die Wahl der Ausrüstung.Die Zeiten wehender Haarpracht undder lässig als Frisurstütze ins Haar gestecktenStrandbrille ist vorüber. Die Helmquote liegt aufden Pisten heute bereits jenseits der 80 Prozentund Skibrillenverweigerer sind fast nur mehr inder Klasse 50plus anzutreffen.Denn ehe wir an dieser Stelle auf die Innovationendes Jahres von Helmen bis zu den Protektoreneingehen, zu einem Bereich, der mit Helmen undSicherheit untrennbar verbunden ist. Zunehmendsogar im wahrsten Sinne des Wortes: Skibrillen.Sie werden in einer farblichen und qualitativenVielfalt angeboten, dass ihnen heute schon eineigenes Buch gewidmet werden könnte. Allerdingswird trotzdem vom Sportler häufig nichtvoller Wert auf die Sicherheit gelegt. Womit nichtunbedingt zerkratzte Gläser oder die Wahl einerunpassenden Tönung angesprochen werden soll.Es geht um Einschränkungen der Sehfähigkeit,denen im Alltag in aller Selbstverständlichkeit mitoptischen Brillen begegnet wird. Doch beim Skilaufsind die Hemmschwellen groß. Manche sind nochin bewährter Form mit Alltagsbrille und Haubeunterwegs, schon seltener ist die Kombi sichereSportbrille und Helm anzutreffen. Deshalb begabsich der Ski Guide Austria zuletzt auf die Suchenach den perfekten Brillen für BrillenträgerWEITERHIN TUN SICH BRILLENTRÄGER HART, ihregewohnten Gläser unter die Skibrille zu quetschen.Wer den aktuellen Trend zu überdimensionierten,das Gesicht komplett abdeckenden Designerbrillenkennt weiß, dass ein derartiges Unterfangen derQuadratur des Kreises ähnelt. Welche anderenMöglichkeiten, als sich ausschließlich aufs Gefühlzu verlassen, stehen dem Dioptriensklaven nunalso offen?

1. Viele greifen zu optischen Linsen, durch die es keinerlei Einschränkngen im Sichtfeld und bei der Wahl einer Skibrille gibt.

2. Doch viele vertragen die Linsen nicht. Deshalb gibt es seit Ewigkeiten Scheibeneinsätze für einfache Skibrillen, die so geformt sind, dass man darunter seine Bürobrille tragen kann. Die sind aber weder modisch, noch billig.

3. Eine weitere Möglichkeit bieten Brillen, wie die Alpina Challenge 2.0, die im Komfortframe Aussparungen hat, in welche die Bügel für nicht
allzu große, optische Brillen passen. Ähnlich ist zum Beispiel „Flight Deck“ von Oakley gebaut.

4. Eine weitere Variante liefert der Münchner Luxusdesigner Indigo. Überdimensionierte Skibrillen sind so gebaut, dass sie am unteren Ende des
Helms fest abschließen, während die restliche Brille wie gewohnt auf der Wange ruht.

5. Immer häufiger wird aber die Komplettlösung ins Spiel gebracht: Der Vollvisierhelm.


Denn Helme vertragen sich nicht immer mit der Skibrille. Und schon gar nicht mit der optischen Brille. Bei Kindern, die ohnehin meist
wenig begeistert eine optische Brille tragen und auf der Piste zum Helmtragen verpflichtet sind, kann das allein schon der Grund für Tränen sein.
Und zwar nicht nur, weil der Wind zwischen zurückgeschobenem Helm und Brille hineinzischt. Dem macht nun Alpina mit Carat Visor, dem (unseres
Wissens) ersten Vollvisierhelm für Kinder ein Ende. Das Visier ist kinderleicht auf- und zuklappbar, eineoptische Brille stört ohnehin nicht mehr.
 Bei Glorify, Produzenten unzerstörbarer Sonnenbrillen,
noch in Entwicklung, ist eine unzerbrechliche und entsprechend getönte, optische Brille. Als Skibrille könnte sie dann die eierlegende Wollmilchsau werden.

DER SKI GUIDE AUSTRIA hat sich im Vorjahr erstmalsauf die Suche nach den besten Lösungen fürBrillenträger begeben – und die Suche auch fürdiesen Guide fortgesetzt. So vermochte der Vollvisierhelmvon Cp-helmets restlos zu begeistern.Auch wenn selbst bei diesem Exemplar bei extremwarmen Temperaturen die untere, optische BrilleTendenzen zeigte, anzulaufen. Eine Tendenz diebei der Brille unter der Skibrille wesentlich stärkerwar und selbst bei Indigo spürbar. Wobei dieEdelschmiede aus München inzwischen eine weiteroptimierte Variante des Helms im Repertoire hat.„Etwas konzentrierte Seifenlauge auf die optischenGläser verhindert das Anlaufen“, gibt Walter Langervon Cp-helmets einen wertvollen Tipp. DassSkihelmen mit Visier die Zukunft gehören könnte– Italiener und Osteuropäer schätzen sie schonheute – dokumentiert auch die immer breitere Modellauswahl.


ZUM BESTMÖGLICHEN SCHUTZ ist es generellwichtig,dass der Helm wirklich exakt passt. Nebenverschiedenen Helmgrößen ist hier auch eineFeinabstimmung erforderlich. Am einfachstenkann dies durch ein eingearbeitetes Kissen erreichtwerden. Die meisten Spitzenanbieter habendies heute integriert. Eine weitere Empfehlungist, Helm und Brille derselben Marke zu nutzen.Diese bilden eine einheitliche Struktur, welche dieBelüftung optimiert. Doch auch bei den Gläsern istnoch Platz für Innovationen: So kommt Smith fürdiesen Winter gleich mit drei Extras: Innovativerals die Zusammenarbeit mit der Wollmanufaktur Woolrich und der neuen Damenlinie Riot ist dabeisicher die neue ChromaPop-Technologie der Top-Brillengläser. Stark gehen die Produzenten aufden Tourentrend ein. Denn wer beim Aufstiegschwitzt, braucht einfach einen leichteren, besserbelüfteten Helm. Wobei es kein Geheimnis ist, dassbei den meisten Tourengehern beim Aufstieg einleichterer Kopfschutz wie Haube oder Stirnbandzum Einsatz kommt.Während der Kopfschutz spätestens seit dem tragischenUnfall von Michael Schumacher unbestrittenist, wird die Bedeutung vom Rückenschutz nocheher ignoriert. Doch bei Freeridern und speziell derJugend gehört der Protektor immer öfter zur Ausrüstung.Jeder dritte Freerider oder Snowboarderträgt ihn, aber nur 13 Prozent der Pistenfahrer.Unterschieden wird in der Regel zwischen Hartschalen-und Softschalenprotektoren. Letztereenthalten Polster aus weichem Dämpfungsmaterial,das sich erst beim Aufprall erhärtet. Nichtselten ist der Protektor in den Rucksack integriert,etwa bei der jungen Marke Evoc. Die Prognoseist nicht gewagt, dass künftig immer häufigerRucksäcke mit Lawinenairbag und Protektorenfür den Freerider zu einer Einheit werden.

BEI DEN REINEN PROTEKTOREN fällt schonjetzt auf, dass sie vom punktuellen Schutz zumKleidungsstück mutieren. Ob Komperdell oderUvex, aus dem verstärkten Rückenstück wird einRundumschutz des Oberkörpers.Noch ein Zukunftstrend des Pistenskisports seierwähnt, dessen Sicherheitsqualität umstrittenist: Skibrillen werden mit Elementen der VirtualReality (VR) bestückt, in Kombination mit realenEindrücken Augmented Reality (AR) genannt. Aucheine AR-Skibrille ist bereits unter unseren Tippszu entdecken.

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